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Kreis Soest (kso.2013.05.28.257.aha). Welche Anforderungen werden in der Metallverarbeitung an die Mitarbeiter gestellt? Wie sehen die Arbeitsplätze vor Ort aus und wer findet hier einen Ausbildungsplatz? Diese Fragen standen im Mittelpunkt, als 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) das mittelständische Unternehmen Franz Brinkmann – kurz Brista – in Ense-Höingen besichtigten.

Stephan Brinkmann (5. v. r.) und Hubertus Rudolphi (7. v. r.) erläuterten den Mitarbeitern des Jobcenters die Produktionsabläufe und Waren des Unternehmens Franz Brinkmann – kurz Brista – in Ense-Höingen. Foto: Elisabeth Bormann/Pressestelle AHA

Stephan Brinkmann (5. v. r.) und Hubertus Rudolphi (7. v. r.) erläuterten den Mitarbeitern des Jobcenters die Produktionsabläufe und Waren des Unternehmens Franz Brinkmann – kurz Brista – in Ense-Höingen. Foto: Elisabeth Bormann/Pressestelle AHA

„Die Berufswelt verändert sich rasant und auch die Arbeitsplätze in der Metallverarbeitung werden zunehmend technischer und automatisierter“, erklärt Martin Steinmeier, Geschäftsführer des Jobcenters. „Daher ist es wichtig, dass wir auf dem aktuellen Stand bleiben. Denn nur so können wir auch die richtigen Bewerber auf vakante Stellen vermitteln.“ Bei einer Betriebsführung erhielten die Jobcenter-Mitarbeiter Einblicke in die zahlreichen Arbeitsabläufe des metallverarbeitenden Unternehmens. Dabei beeindruckten vor allem die komplexen, vollautomatischen Maschinen die Besucher. „Diese Maschinen haben mehrere Vorteile. Zum einen entlasten sie die Mitarbeiter, die weniger heben müssen und zum anderen arbeiten sie gleichmäßig und sehr genau. Die Produktion wird so beschleunigt“, erläuterte Stephan Brinkmann, Geschäftsführer. „Die Mitarbeiter sind an anderen Stellen unverzichtbar wie beim Schweißen, bei der Nachbearbeitung in der Verzinkerei und beim Versand.“

Mit den Schwerpunkten Metallwaren, Verzinkerei und Pulverbeschichtung ist das Familienunternehmen mit seinen 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern breit aufgestellt, so dass die AHA-Mitarbeiter die unterschiedlichsten Arbeitsplätze kennenlernen konnten. Dabei beschäftigte die Integrationsfachkräfte auch die Frage nach dem Fachkräftemangel. „Zum Glück haben wir bisher wenig Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden“, berichtete Dieter Brinkmann, Geschäftsführer des Unternehmens. „Dadurch, dass wir selbst ausbilden, können wir viele Stellen direkt nachbesetzen. Weiteres Personal rekrutieren wir auch über die Mitarbeiter des Personalleasings, die uns bei Auftragsspitzen aushelfen.“ Gerade der Punkt der Personalgewinnung wurde interessiert diskutiert. „Wir unterstützen auch gerne Menschen, die nach einer längeren Zeit wieder zurück in den Beruf möchten oder eine Umschulung absolvieren“, bot Dieter Brinkmann an. Diese Offerte stieß auf offene Ohren. „Ich bin mir sicher, dieser Besuch war für uns ein voller Erfolg, der auch langfristig für unsere Kundinnen und Kunden zu einer neuen Anstellung führen wird“, resümiert Martin Steinmeier.

Quelle: Kreis Soest