Print Friendly, PDF & Email

Kreis Soest. Für umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen in Werl-Mawicke wird unter anderem der Mühlenbach verlegt. Dazu erhält das Gewässer einen neuen Durchlass durch den Bahndamm nahe der Ortslage. Weil notwendiges Material nicht geliefert werden konnte, musste der eigentlich für das Wochen-ende vom 23. bis 26. März 2012 dort geplante Startschuss der Bauarbeiten aber verschoben werden.

Mit der Bahn war eigens eine Sperrung der Bahnstrecke ausgehandelt worden, um Spundwandprofile einbringen und eine Hilfsbrücke errichten zu können. Doch für die Spundwandprofile gab es Lieferschwierigkeiten. „Das hat den eng gestrickten Zeitplan ins Wanken gebracht und uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Realisierung der geplanten Bahnquerung wird sich nun verzögern“, erläutert Stephan Streicher, Projektkoordinator im Sachgebiet Wasserwirtschaft. Nach einer eiligst einberufenen Besprechung mit den Baubeteiligten sei entschieden worden, die eigentlich für den Ausbau der Hilfsbrücken vorgesehene Sperrung der Bahnstrecke im September nun für den Einbau zu nutzen. „Bereits angelaufene vorbereitende Arbeiten und Abläufe müssen nun von den Bauverantwortlichen auf den neuen Termin abgestimmt werden“, schildert Stephan Streicher die Konsequenzen.

Für den Hochwasserschutz in Mawicke konnten am Eisenbahndamm bisher nur vorbereitende Arbeiten durchgeführt werden. Weil Spundwandprofile nicht geliefert werden konnten, wird sich die geplante Bahnquerung verzögern. Foto: Stephan Streicher/Kreis Soest

Eine gravierende Verzögerung der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme erwarte er aber nicht, betont der Wasserbauingenieur. Denn die parallel zu den Bahnarbeiten geplanten Wasserbauarbeiten könnten unabhängig davon planmäßig durchgeführt werden. Streicher: „Lediglich der Übergangsbereich zur Bahnquerung kann erst mit Abschluss der Bahnarbeiten fertig gestellt werden. Dann wird auch der Mühlenbach hochwassersicher um die Ortschaft Mawicke herum fließen können.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest