Print Friendly, PDF & Email

Kreis Soest. Das Sachgebiet Wasserwirtschaft der Kreisverwaltung Soest will in Zusammenarbeit mit der IHK Arnsberg und dem Kommunalbetrieb Werl im Industriegebiet Hammer Straße in Werl die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und den Hochwasserschutz umsetzen.

Daher lädt es die betroffenen Anlieger zu einem Informations- und Gesprächstermin am Mittwoch [14. März 2012] 17 Uhr, in die Gaststätte „Werlinger“ in der Stadthalle Werl, Grafenstr. 27, 59457 Werl, ein.

Nach einer kurzen Einführung in die beiden Themenbereiche soll anhand der ersten Planungsansätze über das weitere Vorgehen diskutiert werden. Das Industriegebiet „Hammerstraße“ wird von mehreren Bächen (Salzbach, Sönnerbach, Feldbach, Budberger Bach und Schlammbach) durchflossen. Weil die Gewässer technisch ausgebaut und meist versteckt zwischen den Grundstücksgrenzen verlaufen, werden sie kaum wahrgenommen. Aber auch sie bergen, wie aktuelle Berechnungen belegen, ein nicht zu vernachlässigendes Hochwasserpotential.

Ein 100-jähriges Hochwasserereignis, also ein Hochwasser mit Schäden in Millionen-höhe, wie etwa zuletzt 2007 im Möhnetal oder 2002 in Holtum aufgetreten, ist auch im Bereich des Industriegebietes „Hammerstraße“ jederzeit möglich. Der Kreis Soest hat die Aufgabe, für das Industriegebiet die beiden Ziele, erstens den Hochwasserschutz und zweitens gemäß WRRL, „Herstellung des guten Gewässerzustand“, zu erfüllen. Bei einer ersten Konzeptplanung hat sich schnell gezeigt, dass sich dieses Ziel in dem jetzigen Rahmen, der durch die Eigentumsverhältnisse geprägt ist, nicht lösen lässt. Norbert Hurtig, Sachgebietsleiter Wasserwirtschaft beim Kreis Soest bringt es auf einen Nenner: „Die Gewässer brauchen mehr Platz, um zum einen den Hochwasserschutz zu gewährleisten und zum anderen einen guten ökologischen Zustand zu erreichen.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest