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Kreis Soest (kso.2013.04.09.165.-rn). Der Veterinärdienst des Kreises Soest hat das Sperrgebiet von einem Kilometer Radius um eine Hobby-Geflügelhaltung in Lippstadt-Hörste, in der Anfang März der Ausbruch der Geflügelpest bzw. Vogelgrippe nachgewiesen worden war, per <a href=“ http://www.kreis-soest.de/buergerservice/bekanntmachungen/ortsrecht/sp_auto_621.php“ target=“_blank“>Allgemeinverfügung</a> aufgehoben.

Klinische Untersuchungen in 24 Betrieben waren ergebnislos geblieben. Das Virus wurde dort nicht gefunden. Elf weitere zum Sperrbezirk gehörende Haushalte hatten ihre Geflügelhaltung bereits aufgegeben oder derzeit keine Tiere im Bestand. Durch die epidemiologischen Ermittlungen im Ausbruch- und Kontaktbetrieb konnte die Herkunft des Virus nicht eindeutig zugeordnet werden.

Das Friedrich-Löffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems als zuständiges Referenzlabor hatte bei einem verendeten Nandu aus dem kleinen Lippstädter Bestand eine niedrigpathogene, also weniger aggressive Virusvariante des Subtypus H 7, nachgewiesen. Wegen einer entsprechenden Inkubationszeit war daraufhin das Sperrgebiet für 21 Tage einzurichten. Möglicherweise wurde der Krankheitserreger durch Wildgeflügel übertragen. Insbesondere Enten gelten als Reservoir des Virus. Die Tiere sind häufig Träger, ohne selbst zu erkranken.

Quelle: Kreis Soest