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Kreis Soest (kso.2013.06.07.284.db/-rn). Die Bezirksregierung Arnsberg hat am Donnerstagabend, 6. Juni 2013, heimische Feuerwehreinheiten alarmiert, um Hilfe im Hochwassergebiet zu leisten. Weil auch im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen an der Elbe Rekord-Hochwasser erwartet wird, machte sich die 5. Feuerwehrbereitschaft mit Kräften aus den Kreisen Soest und Unna sowie aus der Stadt Hamm dorthin auf die Reise.

Am Parkplatz Ehringerfeld an der A 44 trafen sich am Donnerstag, 7. Juni, alle Einheiten. Gegen 23 Uhr rückten sie dann gemeinsam von dort in Richtung Landkreis Lüchow-Dannenberg ab. Foto: Dirk Behrens/Presseteam Feuerwehr Kreis Soest

Am Parkplatz Ehringerfeld an der A 44 trafen sich am Donnerstag, 7. Juni, alle Einheiten. Gegen 23 Uhr rückten sie dann gemeinsam von dort in Richtung Landkreis Lüchow-Dannenberg ab. Foto: Dirk Behrens/Presseteam Feuerwehr Kreis Soest

Im Kreis Soest wurden um 19 Uhr Feuerwehreinheiten aus Möhnesee, Rüthen, Lippetal, Soest, Warstein, Wickede und Ense alarmiert. Unterstützung leisten auch Mitarbeiter des Kreises Soest. Die insgesamt 131 Einsatzkräfte trafen sich auf dem Autobahnparkplatz Ehringerfeld an der A 44. Von dort rückten sie um 23 Uhr in Richtung Niedersachsen ab. Geführt wird die Feuerwehrbereitschaft, die aus 31 Fahrzeugen besteht, vom Kreisbrandmeister des Kreises Soest, Thomas Wienecke.

Thomas Wienecke (l.), Kreisbrandmeister des Kreises Soest, führt die 5. Feuerwehrbereitschaft während des fünftägigen Hochwassereinsatzes. Hier bei einer Einsatzbesprechung. Foto: Dirk Behrens/Presseteam Feuerwehr Kreis Soest

Thomas Wienecke (l.), Kreisbrandmeister des Kreises Soest, führt die 5. Feuerwehrbereitschaft während des fünftägigen Hochwassereinsatzes. Hier bei einer Einsatzbesprechung. Foto: Dirk Behrens/Presseteam Feuerwehr Kreis Soest

Der Einsatz an der Elbe wird voraussichtlich fünf Tage dauern, um vor Ort tatkräftige Hilfe zu leisten. Das mitgeführte Material ist darauf ausgerichtet. Neben der Standardbeladung der Feuerwehrfahrzeuge werden 30 zusätzliche Tauchpumpen sowie weitere Stromerzeuger mit in das Katastrophengebiet transportiert. Zum Eigenschutz fährt im Konvoi auch ein Rettungswagen des DRK-Ortsvereins Ense mit.

Für den Fall, dass vor Ort noch weitere Kräfte oder Boote benötigt werden, halten sich Kräfte der Feuerwehr Lippstadt in Bereitschaft. Neben den heimischen Feuerwehren sind auch das THW Lippstadt mit 18 Mann und zwei Fahrzeugen und das THW Soest mit 21 Mann und vier Fahrzeugen zum Hochwassereinsatz aufgebrochen. Sie leisten in Schönebeck/Sachsen-Anhalt Hilfe. Außerdem sind DLRG-Helfer aus dem Kreis Soest für den Einsatz eines überörtlichen Wasserrettungszuges im Raum Halle/Sachsen-Anhalt alarmiert worden. Es handelt sich jeweils um einen Bootstrupp aus Soest und Lippstadt sowie einen Tauchtrupp aus Lippstadt.

Quelle: Kreis Soest