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Kreis Soest (kso.2016.02.12.056.eb/AHA). Bis eine Orchidee ihre ganze Schönheit entfalten kann, hat sie einen längeren Wachstumsprozess erlebt. Wie komplex die Orchideenzucht ist, erfuhren Ende Januar elf Mitarbeiter des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) bei der Firma Hark Orchideen in Lippstadt. Das Unternehmen ist weltweit führend in der Gewebeproduktion von Orchideen und beschäftigt 700 Mitarbeiter.

Grundlage für den Erfolg sind selbstentwickelte Nährmedien, die das Wachstum der Orchideen fördern. In zwei Schichten werden täglich hunderte von Orchideen mithilfe dieser Nährböden in fünf Laboren produziert. „Eine der wesentlichen Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Arbeiten mit Skalpell und Pinzette, um die Pflanzen zu schneiden und zu pikieren. Diese Arbeiten sind anspruchsvoll und erfordern eine Menge Feingefühl und Fingerfertigkeit“, berichtete Petra Feil, Leiterin des Bereiches Personal, Verwaltung und Organisationsentwicklung. „Um die Pflanzen nicht zu gefährden, ist bei der Arbeit ein hoher Hygienestandard Pflicht. Denn Bakterien können die Pflanzen zerstören und sind daher ihr größter Feind.

Eine Gruppe von elf Jobcenter-Mitarbeitern besuchte Ende Januar das Unternehmen Hark Orchideen in Lippstadt, um sich über die dortigen Arbeitsplätze zu informieren. Foto: © privat

Eine Gruppe von elf Jobcenter-Mitarbeitern besuchte Ende Januar das Unternehmen Hark Orchideen in Lippstadt, um sich über die dortigen Arbeitsplätze zu informieren. Foto: © privat

Die Jobcenter-Mitarbeiter waren von den Produktionshallen beeindruckt. „Ich hatte vorher eine ganz andere Vorstellung von der Arbeit im Unternehmen“, sagte Eva Topmöller, Arbeitsvermittlerin in Lippstadt. „Nachdem ich die Arbeitsplätze gesehen habe, verstehe ich, warum Hygiene so ein großes Thema ist und Arbeitsabläufe so klar strukturiert sein müssen.“ Die gewonnenen Kenntnisse werden die Arbeitsvermittler zukünftig bei ihrer Arbeit einbringen, denn nur wenn sie die Bedingungen vor Ort kennen, können sie vakante Stellen passgenau mit geeigneten Bewerbern besetzen.

Diese Zusammenarbeit ist für uns enorm wichtig“, so Feil. „Denn wir suchen immer wieder neue Mitarbeiter, die uns bei der Produktion unterstützen. Je mehr Fakten über das Unternehmen bekannt sind, umso einfacher werden wir diese Stellen besetzen können. Daher freuen wir uns, dass wir schon länger erfolgreich zusammenarbeiten.

Quelle: Pressestelle Jobcenter AHA