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Kreis Soest. Auf den ersten Blick ist Spielzeug ein einfaches und schönes Produkt. Doch was sich hinter dem Spiel im Regal verbirgt ist eine große logistische Herausforderung. Was es damit auf sich hat, erfuhren nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Hasbro in Soest.

Die Spielzeugwelt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, und mit dieser natürlich auch die Logistik des Unternehmens, sowie die Anforderungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Ernst Sieren, Director Logistic für Nordeuropa bei Hasbro. „Neben einer breiten Produktpalette an Spielwaren für alle Altersgruppen nehmen Kinoverfilmungen von Hasbro Lizenzen eine immer größere Rolle ein und schlagen die Brücke zu den bekannten Produkten.

Die Firma Hasbro, zu der auch die bekannten Marken MB und Parker Brothers gehören, verfügt über ein weltweites Netzwerk von Produktions- und Logistikstandorten. Diese Warenströme untereinander zu verknüpfen und dabei den Handel optimal mit Waren zu versorgen, ist zentrale Aufgabe der Logistik. In Europa sorgen sieben Distributionszentren – davon eines in Soest – für den reibungslosen Warenfluss. „Die Anforderungen, die bereitzustellenden Kapazitäten jeweils den saisonalen Beding- ungen anzupassen, sind besonders im Bereich der Spielwarenindustrie sehr hoch“, so Sieren. „Dies gilt insbesondere für die Personalplanung. Je nach Jahreszeit kann die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Soester Betrieb zwischen 100 und 300 schwanken. Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit dem Betriebsrat ein sehr flexibles Jahresarbeitszeitmodell geschaffen.

Ernst Sieren (3.v.l.) und Mike Wunderlich (4.v.l.) erläutern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters AHA die Abläufe im Soester Logistikzentrum der Firma Hasbro. Foto: Jobcenter AHA

Ernst Sieren (3.v.l.) und Mike Wunderlich (4.v.l.) erläutern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters AHA die Abläufe im Soester Logistikzentrum der Firma Hasbro. Foto: Jobcenter AHA

Genau wie die Produkte haben sich die Ansprüche an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort geändert. „Als internationales Unternehmen erwarten wir von unseren Lagerfachkräften, dass sie Englisch beherrschen und mit moderner Lagertechnik umgehen können“, berichtet Mike Wunderlich, Manager Operations. Um diese Veränderungen bei der Vermittlung von neuen Arbeitskräften berücksichtigen zu können, machten sich die zehn Jobcenter-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort ein Bild. „Denn nur wenn wir die Begebenheiten vor Ort kennen, können wir Arbeitgeber bei der Besetzung vakanter Stellen optimal unterstützen“, so Thomas Schweins, Teamleiter bei der AHA. „Vor allem die logistischen Abläufe im Unternehmen habe ich mir nicht so technisch vorgestellt. Vieles wird inzwischen über Computersysteme gesteuert und koordiniert. Dennoch muss jede Arbeitskraft den Überblick behalten.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest