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Kreis Soest. Unter dem Motto „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ laden die Jugendämter in Deutschland Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die Aufgaben und Angebote der rund 600 Jugendämter in Deutschland zu informieren. Die vier Jugendämter im Kreis Soest beteiligen sich an der Kampagne.

In den Aktionswochen vom 3. Mai bis zum 8. Juni 2011 treten die Jugendämter bundesweit mit unterschiedlichsten Aktionen und Veranstaltungen in Erscheinung. Ziel der Jugendämter ist es, ihre Kompetenzen und Leistungen in der Öffentlichkeit vorzustellen. Wie das im Kreis Soest geschehen soll, darüber informierten die Leiterinnen und Leiter des Kreisjugendamts, des Jugendamts Lippstadt, des Jugendamts Soest und des Jugendamts Warstein während einer Pressekonferenz im Kreishaus in Soest.

Jugendämter sind in vielfältiger Weise für die Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern verantwortlich. In verantwortlicher Partnerschaft arbeiten kreisweit öffentliche Träger der Jugendhilfe und freie Träger zusammen, indem Aufgaben auf freie Träger übertragen werden. Die Fachkräfte in den Jugendämtern sind Profis für alle Fragen rund um die Erziehung. Viele Leistungen der Jugendämter sind in der Öffentlichkeit aber wenig bekannt.

Maria Schulte-Kellinghaus, Gudrun Hengst, Meinhard Esser, Jutta Heinert und Helga Rolf (v. l.) stellen die Aktionswochen aller Jugendämter in Deutschland vor.

Diese Bilanz zogen Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin Jugend, Schule und Soziales, Gudrun Hengst, Leiterin Kreisjugendamt, Helga Rolf, Leiterin Jugendamt Lippstadt, Meinhard Esser, Leiter Jugendamt Soest, Jutta Heinert, Leiterin Jugendamt Warstein, während einer Pressekonferenz am Donnerstag, 28. April 2011, im Kreishaus. Alle vier Jugendämter haben sich vereinbart, gemeinsam die Kampagne im Kreis Soest voranzutreiben. Ziel der bundesweiten Aktionswochen, ist es, Bürgerinnen und Bürger über Aufgaben, Angebote und Leistungen der Jugendämter differenziert zu informieren und sie zum Dialog einzuladen. „Wir sehen in dieser Aktion eine gute Chance, auf die Arbeit der Jugendämter aufmerksam zu machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises in Kontakt zu treten“, macht Maria Schulte-Kellinghaus deutlich.

Das Kreisjugendamt wird mit einer Malaktion „Kinderträume“ am 3. Mai 2011 die Vorschulkinder in allen 95 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Soest aufrufen, ihre Träume mitzuteilen. Zum Auftakt der Malaktion wird an diesem Tag eine Kindertageseinrichtung durch das Kreisjugendamt besucht. Im nächsten Jugendhilfeausschuss des Kreises werden unter Beteiligung von Leiterinnen und Leitern der offenen Treffs und der Beiräte ein Vortrag zum Kinderschutzgesetz und die Jugendarbeit Mobil vorgestellt.

Stellwände, eine Bodenzeitung und Infowürfel mit Informationen über die Aufgaben des Jugendamtes im Kreishausfoyer geben Aufschluss über die Kinder- und Jugendhilfe. Eine Erzieherklasse am Börde-Berufskolleg wird besucht und erhält Einblicke in die Arbeit des Jugendamtes. Die zugesandten „Kinderträume“ werden im Foyer des Kreishauses ausgestellt. 13 Bilder werden für einen Jahresplaner 2012 ausgelost. Diesen bekommen anschließend alle Kinder, die sich an der Aktion beteiligt haben, zur Verfügung gestellt.

Die Jugendämter der Städte Lippstadt, Soest und Warstein haben ebenso zahlreiche vor Ort Aktionen geplant. „Ich begrüße es sehr, wenn durch diese Kampagne die Menschen im Kreis Soest noch besser informiert sind und unsere Arbeit besser einschätzen können“, betont Gudrun Hengst.

Die Initiatorin der Aktionswochen ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugend-ämter, die diese gemeinsam mit den Jugendämtern realisiert. Unterstützt werden sie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von den kommunalen Spitzenverbänden.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest