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Kreis Soest. Zwei von Burnout betroffene Männer suchen für eine neue Selbsthilfegruppe Männer und Frauen aus allen Berufen, die nach erfolgter „Burnout“-Therapie oder Reha-Maßnahme miteinander versuchen möchten, die neu erlernten Verhaltensweisen beizubehalten und den belastenden Alltag zu reflektieren. Die Treffen sollen ab Montag [12. März 2012] 18 Uhr, einmal monatlich in Lippstadt stattfinden. Weitere Termine werden dann verabredet.

Die Gruppe soll einen Raum bieten, in dem man ohne Angst und Scheu offen über seine Erfahrungen reden und nach weiteren Möglichkeiten zur Selbsthilfe suchen kann“, erläutert Barbara Burges von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe-gruppen im Gesundheitsamt des Kreises Soest.

Burnout ist keine bestimmte Erkrankung sondern ein Sammelbegriff und bedeutet „Ausgebranntsein“ oder einen Zustand der totalen Erschöpfung. Burnout ist ein weit verbreitetes Problem, über das in letzter Zeit immer häufiger gesprochen wird. Schleichend stellt es sich bei Menschen ein, die ein Zuviel an Stress erleben und oft gar nicht wahrhaben wollen, wie ihre seelische und körperliche Gesundheit darunter leidet.

Fachliche Beratung, manchmal auch Therapien, können betroffenen Menschen sehr helfen und neue Sichtweisen vermitteln. Wenn die Situationen, die ursächlich zum „Ausbrennen“ beigetragen haben, anschließend aber unverändert fortbestehen, muss der Einzelne weiterhin konsequent nach Lösungen für den beruflichen und privaten Alltag suchen. Es gilt dann, in Form von Selbsthilfe das Gelernte und Erfahrene umzu- setzen.

Wer sich für die Gruppe interessiert, erhält weitere Informationen bei Barbara Burges, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Soest, Telefon 02921/302162, E-Mail barbara.burges@kreis-soest.de.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest