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Kreis Soest (kso.2013.07.29.391.st/-rn). Unerwartete Schwierigkeiten lassen die Arbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahmen des Kreises in Werl-Mawicke stocken. Eigentlich sollte der neue Bahndurchlass für den Mühlenbach in diesen Tagen während einer weiteren Sperrpause der Bahn fertiggestellt werden. Doch Grundwasser dringt unter den eingebrachten Spundwänden in die ausgehobene Baugrube ein.

Die Arbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahmen des Kreises in Werl-Mawicke stocken, die Bagger stehen still. Grundwasser in der Baugrube verzögert die Bauarbeiten am Bahndurchlass. Foto: Stephan Streicher/Kreis Soest

Die Arbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahmen des Kreises in Werl-Mawicke stocken, die Bagger stehen still. Grundwasser in der Baugrube verzögert die Bauarbeiten am Bahndurchlass. Foto: Stephan Streicher/Kreis Soest

Vorerst stehen nun die Bagger still und die Planer arbeiten im Hintergrund fieberhaft an einem Konzept zur Trockenlegung. „Wir beabsichtigen nun, vor der Spundung mehrere Brunnen zur Absenkung des Grundwassers zu errichten“, erläutert Stephan Streicher, Projektkoordinator im Sachgebiet Wasserwirtschaft. „Nach einer gewissen Vorlaufzeit, so die Annahme der Baugrundspezialisten, wirkt sich die Absenkung auf den Wasserstand in der Baugrube aus. Die eigentlichen Bauarbeiten können dann weitergehen.“

Die Bauverzögerung von mehreren Wochen wirkt sich auch auf den Zeitplan für die abschließenden Wasserbauarbeiten aus. „Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme verschiebt sich somit aus bautechnischer Sicht zum witterungsmäßig ungünstigen Jahresende“, bringt es Stephan Streicher auf den Punkt.

Quelle: Kreis Soest