Kreis Soest: An einem Strang fĂŒr Familien


Kreis Soest. „Kooperationen helfen Hemmschwellen abzubauen“, ist Reinhard Helle, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), sicher. „Gemeinsam können wir in GesprĂ€chen offene Fragen klĂ€ren, die die Familien beschĂ€ftigen, und ihnen helfen, Beruf und Familie optimal zu vereinbaren. So wird vieles bereits im Vorfeld besprochen und Probleme entstehen erst gar nicht.“

Um gerade diese Vorteile zu nutzen, hat das evangelische Familienzentrum „Talitha kumi“ in Soest Anfang MĂ€rz einen Kooperationsvertrag mit der AHA geschlossen.

Gemeinsam mit ihrem Leiter Peter Kothe und dem AHA-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Reinhard Helle (l.) freuen sich auch die Kinder des Familienzentrums „Talitha kumi“ auf die neue Zusammenarbeit. Foto: NĂŒckel/AHA

Gemeinsam möchten die beiden Vertragspartner Eltern Hilfestellungen bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Betreuung von Kindern zum Beispiel in der Tagespflege geben. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es im Kreis Soest sehr schwer ist, bei kurzfristigen Arbeitsaufnahmen einen geeigneten Betreuungsplatz fĂŒr die eigenen Kinder zu finden. Mit einer solchen Zusammenarbeit unterstĂŒtzen wir Eltern bei der Suche nach PlĂ€tzen – auch wenn es sich dabei teilweise aufgrund begrenzter Platzzahlen nur um Übergangslösungen handeln kann“, erlĂ€utert Gisela Strunk, Mitarbeiterin der AHA.

FĂŒr beide Partner ist es wichtig, dass der neue Vertrag gelebt wird. „So können wir uns gut vorstellen, dass die AHA in VortrĂ€gen oder in Einzelsprechstunden hier vor Ort die Eltern ĂŒber den Wiedereinstieg ins Berufsleben oder rund um das Zweite Sozialgesetzbuch (SGB II) informiert und berĂ€t“, sagte Peter Kothe, Leiter des Familienzentrums. „Denn wir stellen zunehmend fest, der Bedarf nach Informationen ist da. Die ersten Eltern und auch die Erzieher haben ihr Interesse an solchen Veranstaltungen bekundet.“ WĂ€hrend der gesamten Zusammenarbeit steht dabei eines im Vordergrund: „Wir möchten uns gemeinsam fĂŒr die Kinder stark machen und ihnen ein glĂŒckliches und faires Aufwachsen in Soest ermöglichen.“

Das evangelische Familienzentrum „Talitha kumi“ liegt im Soester SĂŒden. In ihm werden tĂ€glich rund 100 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahre betreut. FĂŒr das leibliche Wohl dieser Kinder sorgt tĂ€glich eine Hauswirtschaftsmeisterin, die das Mittagessen frisch zubereitet. „Talitha kumi“ ist hebrĂ€isch und bedeutet: „MĂ€dchen, ich sage dir, steh auf!“

Quelle: Pressestelle Kreis Soest

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Veröffentlicht von: Redaktion am 12. Mrz 2010 und wurde einsortiert unter:
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