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Kreis Soest (kso.2016.06.06.238.do/-rn). „Was können wir gemeinsam für den Kinderschutz tun?“ Dieser wichtigen Frage gingen am Donnerstag [02. Juni 2016] alle Leitungen der 93 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes und Vertreter der jeweiligen Träger nach. „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ war die Informationsveranstaltung des Kreises Soest, die im Börde-Berufskolleg in Soest stattfand, überschrieben.

„Kinder brauchen engagierte Streiterinnen und Streiter für ihre Rechte“, stellte Gudrun Hengst, Leiterin des Kreisjugendamtes, die Verantwortungsgemeinschaft der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe und der freien Träger heraus. Aus den parallel zum Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes Anfang 2012 vorgenommenen Änderungen in der Sozialgesetzgebung (SGB VIII) ergebe sich die Aufgabe, die bisherigen Vereinbarungen zur Wahrnehmung des Schutzauftrages anzupassen.

Das Kreisjugendamt informierte während der Veranstaltung „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung" im Börde-Berufskolleg alle Leitungen der 93 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes und Vertreter der jeweiligen Träger. Foto: © Diana Olthuis / Kreis Soest

Das Kreisjugendamt informierte während der Veranstaltung „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ im Börde-Berufskolleg alle Leitungen der 93 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes und Vertreter der jeweiligen Träger. Foto: © Diana Olthuis / Kreis Soest

Im Vorfeld war in Zusammenarbeit aller vier Jugendämter im Soester Kreisgebiet eine einheitliche „Richtlinie zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII“ erarbeitet worden. Denn der örtlich zuständige Jugendhilfeträger ist dazu aufgefordert, mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, Vereinbarungen zum Kinderschutz abzuschließen. Während der Veranstaltung im Börde-Berufskolleg informierten Kreisjugendamtschefin Gudrun Hengst, Diana Olthuis, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen, und Marianne Schaefer, Sachgebietsleiterin Frühe Hilfen und Kinderschutz, die knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die neue Vereinbarung.

Die Vereinbarung mit den entsprechenden Anhängen sowie die Power-Point-Präsentation aus der Veranstaltung stehen auf der Internetseite des Kreises Soest (www.kreis-soest.de, einfach „Fachberatung für Kindertagesbetreuungen“ ins Suchfeld eingeben) zum Download zu Verfügung.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest