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Kreis Soest (kso.2013.03.21.131.-rn). Im Programm „Jugend in Arbeit plus“ bemühen sich Arbeitsverwaltung, Kammern und Beratungseinrichtungen um die Eingliederung von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Das Land NRW wird auch künftig Mittel für die personellen Strukturen zur individuellen Heranführung und passgenauen Integration schwer vermittelbarer Jugendlicher bereitstellen. So kann „Jugend in Arbeit plus“ auch 2013 im Kreis Soest weitergeführt werden.

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zog die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland im Soester Kreishaus mit der Arbeitsagentur Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der bisherigen Arbeit. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zog die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland im Soester Kreishaus mit der Arbeitsagentur Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der bisherigen Arbeit. Foto: Thomas Weinstock/Pressestelle Kreis Soest

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zog die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland im Soester Kreishaus mit der Arbeitsagentur Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatorinnen der Kammern eine Bilanz der bisherigen Arbeit. Von Anfang 2006 bis Herbst 2012 sind in Jugend in Arbeit plus im Kreis Soest insgesamt 742 der von der Agentur für Arbeit und der AHA zugewiesenen Jugendlichen von den Beraterinnen und den Kammerfachkräften begleitet worden. Rund 58 Prozent der beratenen Jugendlichen haben Arbeit gefunden. Im Einzelnen konnten durch das Programm 217 junge Menschen mit einem Lohnkostenzuschuss von Arbeitsagentur oder AHA in Arbeit vermittelt werden. Ohne Lohnkostenzuschuss kamen zwei in Brot und Arbeit. Über das Programm wurden außerdem 178 Jugendliche animiert, selber Arbeit zu suchen und schließlich zu finden. Dritte vermittelten weitere 30.

Im Rahmen des Runden Tisches begrüßte die Geschäftsführerin der Regionalagentur, Ursula Rode-Schäffer, die neuen Kammerfachkräfte des Handwerks, Andrea Bergmann und Dietmar Stemann, sowie die Projektkoordinatorin bei der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e. V., Kathrin Kirchhoff. Gefördert werden landesweit 32 Koordinatoren bei den Kammern, welche die nötigen Arbeitsplätze akquirieren. Die für den Kreis Soest zuständigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sitzen bei der IHK in Arnsberg und bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe in Soest. Ebenfalls gefördert werden die Leistungen der Beratungseinrichtungen, die über den Kreis Soest abgerechnet werden.

Für 2013 stehen vom NRW-Arbeitsministerium und vom Europäischen Sozialfonds zunächst Mittel zur Aufnahme von weiteren 175 Jugendlichen in das Programm zur Verfügung. Bei Mehrbedarf ist eine Aufstockung möglich. Die in „Jugend in Arbeit plus“ aufgenommenen jungen Frauen und Männer werden zunächst ausführlich beraten und dann in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Während der geförderten Zeit im Betrieb werden sie sozialpädagogisch begleitet. Die Zuweisung der Jugendlichen an die Beratungseinrichtungen erfolgt über die Regionalagentur in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Soest und der Arbeit Hellweg Aktiv. Interessierte Jugendliche können sich an ihre Fallmanager oder Vermittler bei Agentur und AHA wenden.

Die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann über Eingliederungszuschüsse der AHA bzw. der Agentur für Arbeit Soest gefördert werden. Unternehmen, die arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren aus dem Programm „Jugend in Arbeit plus“ einstellen, können einen Lohnkostenzuschuss erhalten. Die Entscheidung, wie hoch dieser Eingliederungszuschuss ist und für welche Dauer er gezahlt wird, treffen die AHA bzw. die Agentur für Arbeit. Bei der passgenauen Besetzung der Stellen und Beantragung des Zuschusses unterstützen wie bisher die Kammerfachkräfte, die eng mit der AHA und der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten.

Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499, oder im Netz unter www.r-h-h.de.

Quelle: Kreis Soest