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Kreis Soest. Der Hochwasserschutz in Mawicke erfordert eine weitere Sperrung der Bahn vom [19. Januar 2013 – 23 Uhr] bis zum [21.Januar 2013 -5 Uhr]. In dieser Zeit ist kein Bahnverkehr zwischen Werl und Soest.

Bereits im September 2012 wurden Spundwandprofile für den geplanten Bau des neuen Mühlenbachdurchlasses in den Bahndamm getrieben und in dieser Zeit der Bahnverkehr eingestellt. Planmäßig soll nun in einer weiteren Sperrung im Bereich des zukünftigen Wasserdurchlasses eine Hilfsbrücke aufgesetzt werden. Anschließend kann dann unter dem laufenden Bahnverkehr der eigentliche Durchlass hergestellt werden.

In Mawicke zwischen Werl und Soest wird die Bahn über mehrere Stunden gesperrt. Es fahren Ersatzbusse. Foto: Streicher/Kreis Soest

In Mawicke zwischen Werl und Soest wird die Bahn über mehrere Stunden gesperrt. Es fahren Ersatzbusse. Foto: Streicher/Kreis Soest

Das fünf Meter breite und circa fünf Meter hohe Betonprofil soll nicht nur den Hochwasserabfluss sicherstellen, sondern auch den am und im Wasser gebundenen Arten, wie zum Beispiel dem Eisvogel, ermöglichen, die Bahn ungehindert zu passieren.

Während der Sperrpause wird ein so genannter Schienenersatzverkehr den Personenv-erkehr aufrechterhalten. Es fahren Busse zwischen den beiden abgeschnittenen Bahnhöfen. Die Sperrpausen benötigen eine lange Vorlaufzeit, da sie jeweils mit den Fahrplänen abgestimmt werden müssen. Zudem müssen sie sich auf die publikumsarmen Zeiten am Wochenende beschränken.

Ende Juli 2013 wird im Zuge einer dritten Sperrpause die Hilfsbrücke wieder ausgebaut und das endgültige Schotterbett mit den darauf aufbauenden Schienen auf den fertiggestellten Durchlass wieder hergestellt. Anschließend kann der bereits zu großen Teilen realisierte neue Mühlenbach angeschlossen und damit bei Hochwasser schadlos um Mawicke herum geführt werden.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest