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Kreis Soest (kso). 22 Personen aus 11 Nationen erhielten am Dienstag [03. September 2013] während einer Feierstunde im Soester Kreishaus die deutsche Staatsangehörigkeit auf dem Wege der Einbürgerung. Landrätin Eva Irrgang händigte ihnen die entsprechenden Urkunden aus.

Die Landrätin beglückwünschte die Neubürgerinnen und Neubürger zu ihrer Entscheidung, sich in Deutschland einbürgern zu lassen. „Was wir heute feiern, ist alles andere als nur ein Aktenvorgang. Es ist ihre bewusste Entscheidung, von nun an als Deutsche hier im Kreis Soest zu leben, mit deutschem Pass und den Rechten und Pflichten von Staatsbürger- innen und Staatsbürgern“, erklärte Landrätin Irrgang in ihrer Ansprache. „Gemeinsam prägen wir das Gesicht Deutschlands im 21. Jahrhundert. Sie von heute an auch als deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.

Die Landrätin betonte, dass die Entscheidung, Deutsche zu werden, keine Abkehr von der eigenen Vergangenheit, der Familiengeschichte und Herkunft bedeute. Diese Entscheidung sei ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft in Deutschland.

22 Personen aus 11 Nationen gaben am Dienstag, 3. September, während einer Feierstunde im Foyer des Soester Kreishauses ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab und erhielten von Landrätin Eva Irrgang ihre Einbürgerungsurkunden. Foto: Judith Wedderwille/ Pressestelle Kreis Soest

22 Personen aus 11 Nationen gaben am Dienstag, 3. September, während einer Feierstunde im Foyer des Soester Kreishauses ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab und erhielten von Landrätin Eva Irrgang ihre Einbürgerungsurkunden. Foto: Judith Wedderwille/ Pressestelle Kreis Soest

Die Neubürgerinnen und Neubürger gaben ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Diese Formel wurde zum Schluss der Veranstaltung durch die Klänge der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einbürgerungsfeier stammen aus den folgenden Herkunftsländern: Belgien (1), Irak (3), Italien (2), Kirgisien (1), Kosovo (1), Libanon (1), Nigeria (1), Polen (2), Rumänien (1), Russland (3) und Türkei (6). Die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wohnen in folgenden Städten und Gemeinden: Anröchte (2), Ense (1), Erwitte (1), Geseke (2), Soest (6), Warstein (1), Werl (8) und Wickede (Ruhr) (1).

Der Kreis Soest ist bei den Einbürgerungen für 13 der 14 kreisangehörigen Städte und Gemeinden zuständig. Lippstadt als große kreisangehörige Stadt bürgert selbst ein.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest