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Hochsauerlandkreis (ots). Die ersten Tage der „heißen Phase“ der Karnevalssession 2013/2014 sind vorbei. Dies möchte die Polizei im Hochsauerlandkreis zum Anlass nehmen, einen Zwischenbilanz zu ziehen.

Die Umzüge in Arnsberg und Sundern konnten bei guter Zuschauerbeteiligung ohne besondere Vorkommnisse durchgeführt werden. Die Polizeiwachen in Arnsberg und Sundern berichten von einem ruhigen Verlauf. In Arnsberg wird die Zuschauerzahl auf etwa 18.000 Personen geschätzt. In Sundern säumten etwa 15.000,- Menschen den Zugweg.

Die Erfahrungen der Polizei aus den zurückliegenden Jahren haben sich auch in den letzten Tagen wieder bestätigt: Der weit überwiegende Teil der Närrinen und Narren ist problemlos in der Lage, die tollen Tage friedlich und ausgelassen zu genießen. Eineinderheit jedoch, und da unterscheidet sich die Karnevalszeit nicht von anderen großen Festen im Kreisgebiet, nutzt die Gelegenheit für Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und andere Delikte. Diese Taten werden dabei regelmäßig unter dem Einfluss von Alkohol begangen.

Die Polizei Nordrhein-Westfalen hatte bereits im Vorfeld Alkoholkontrollen angekündigt. Diese Kontrollen wurden und werden auch im Hochsauerlandkreis durchgeführt. Hier zeigt sich das gleiche Bild wie bei anderen Delikten auch: Der Großteil der Verkehrsteilnehmer hat verstanden, dass Alkohol und das Fahren von Kraftfahrzeugen zwei Dinge sind, die sich gegenseitig ausschließen. Aber wie in jedem Jahr erwischt die Polizei immer wieder Menschen, die sich und andere massiv gefährden, in dem sie sich alkoholisiert ins Auto setzten und losfahren. So kam es Freitag in Arnsberg im Verlauf der Hellefelder Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine alkoholisierte Frau gleich zwei Verkehrsinseln überfuhr und dabei die dortigen Verkehrszeichen beschädigte (wir berichteten am 28.02.2014). Dies ist bislang der einzige Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Alkohol an den Karnevalstagen.

Festzustellen ist jedoch, dass bis Montagmorgen 06:00 Uhr die Anzahl der Alkoholverstöße im Vergleich zum Vorjahr auf dem gleichen Niveau geblieben ist, die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf den Straßen Im HSK aber mehr Fahrten unter Drogeneinwirkung feststellen mussten. Ein Schwerpunkt ist kreisweit weder zum Fahren unter Alkoholeinfluss noch unter Drogeneinfluss auszumachen. Nach Abschluss der Maßnahmen werden am Mittwoch die Gesamtzahlen der Kontrollen für den Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis bekannt gegeben.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis