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Arnsberg/ Bestwig (ots). Auch am Osterwochenende [19. bis 21. April 2014] kontrollierte die Polizei Hochsauerlandkreis den Verkehr auf den Straßen im Kreisgebiet. Neben der Überwachung der Geschwindigkeit stand auch der Lärmschutz im Focus der eingesetzten Beamten. Sie konnten im Rahmen der Kontrollen Verstöße der unterschiedlichsten Art feststellen.

Montagvormittag [21. April 2014] fuhr gegen 11:00 Uhr ein auffällig lautes Motorrad aus Holland in eine Kontrollstelle auf der Landstraße 735 in Oeventrop. Auf dem sogenannten Lattenberg setzte die Beamten das Schallpegelmessgerät ein und stellten den beeindruckenden Wert von fast 103 Dezibel fest. Vom Bundesministerium für Umwelt werden 100 db als sehr laut bis unerträglich eingestuft. Die Honda wurde genauer in Augenschein genommen und die Beamten wurden fündig.
Die Auspuffanlage war manipuliert worden. Ein Teil der Schalldämpfung, der sogenannte db-eater, war ausgebaut und getrennt von dem niederländischen Motorradfahrer mitgeführt worden. Dadurch wurde das Motorrad so laut. Der Mann musste an Ort und Stelle sein Bußgeld bezahlen und durfte so nicht mehr weiterfahren.

Die Anzeige des Schallpegelmessgerätes. Foto: KPB HSK (obs)

Die Anzeige des Schallpegelmessgerätes. Foto: KPB HSK (obs)

Wenig später fiel an der gleichen Stelle ein Rollerfahrer auf. Kurz vor der Kontrollstelle wendete er sein Fahrzeug und fuhr weg. Die Beamten fuhren hinter dem Roller her und konnten den Fahrer kurze Zeit später anhalten und überprüfen. Wie sich herausstellte hatte der 42-jährige Mann aus Arnsberg keinen Führerschein und unterschiedlichste Drogen eingenommen. Daher wurde ihm eine Blutprobe entnommen und ebenfalls die Weiterfahrt untersagt. Eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde gegen ihn gefertigt.

Der ausgebaute Schalldämpfer. KPB HSK (obs)

Der ausgebaute Schalldämpfer. KPB HSK (obs)

Bereits am Samstagnachmittag [19. April 2014] hatte der Verkehrsdienst der Polizei eine Kontrollstelle in Bestwig Nuttlar eingerichtet. Auf der Rüthener Straße fielen zehn Autofahrer und drei Motorradfahrer durch zu schnelles Fahren auf. Sieben konnten ein Verwarnungsgeld an Ort und Stelle bezahlen, sechs bekommen eine Anzeige und Punkte. Für 22-jährigen Golffahrer kommen noch drei Monate Fahrverbot hinzu, da er mit 133 km/ dort gemessen wurde, wo er hätte 50 km/h fahren dürfen. Zudem missachtete er die Anhaltezeichen der Polize und versuchte zu flüchten, konnte aber wenig später ausfindig gemacht werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis