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Meschede / Berlin. Die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG-SWF) gehört zu den ersten Teilnehmern der neuen Qualifizierungsoffensive des Bundesbreitbandbüros. Am Montag [31. August 2015] startete das Breitbandbüros des Bundes (BBB) eine umfangreiche Qualifizierungsoffensive im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Den Auftakt bildete eine Schulung zur Nutzung der neuen Ausschreibungsdatenbank für Förderverfahren zum Breitbandausbau.

Zu den ersten Teilnehmern der Seminare, die in enger Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Breitbandkompetenzzentrum in allen Regierungsbezirken des Bundeslandes angeboten werden, gehören die Breitbandkoordinatoren und Vertreter der kreiseigenen TKG-SWF. Durch die professionelle und fachlich-didaktische Zusammenarbeit zwischen dem BBB und dem Land NRW konnte ein maßgeschneidertes Informationspaket für die mit Breitbandthemen betrauten Mitarbeiter geschnürt werden. Die Teilnehmer sind sowohl auf die Maßgaben des Bundes in Bezug auf die Breitbanderschließung, als auch auf landesspezifische Aspekte hinreichend vorbereitet.

Die Antragstellung für Fördermittel aus den Ländern und auch für das Breitbandförderprogramm des Bundes erfolgen künftig zentral über die Ausschreibungsdatenbank breitband-ausschreibungen.de„, erläutert Stefan Glusa, Geschäftsführer der TKG-SWF.

Beim ersten Seminar in NRW (v.l.n.r.): Marc Kastner, Breitbandbüro des Bundes, Claudia Motzek, BreitbandConsulting.NRW, und Stefan Glusa, TKG-SWF. Foto: © TKG-SWF

Beim ersten Seminar in NRW (v.l.n.r.): Marc Kastner, Breitbandbüro des Bundes, Claudia Motzek, BreitbandConsulting.NRW, und Stefan Glusa, TKG-SWF. Foto: © TKG-SWF

Als kommunale Telekommunikationsgesellschaft unterstützt die TKG-SWF bereits seit 2008 die Kreise und Kommunen mit speziellem Know-how in allen Breitbandfragen. „Alle interessierten Stellen können wir nun noch besser auf die Nutzung der Ausschreibungsdatenbank und die neuen Förderprogramme vorbereiten. Das Ziel ist, gemeinsam mit den Kreisen, Städten und Gemeinden in Südwestfalen die Fördergelder für den Breitbandausbau in der Region möglichst effizient zu organisieren„, so Glusa weiter.

In den vergangenen Wochen hat die Breitband-Förderlandschaft in NRW einen Wandel durchgemacht. Die in NRW zur Verfügung stehenden Zuschussprogramme zur Unterstützung des Breitbandausbaus wurden überarbeitet und haben aktualisierte Richtlinien und Leitfäden erhalten. Aus den Erlösen der größten Frequenzauktion Deutschlands (Digitale Dividende II) fließen beträchtliche Mittel in den Breitbandausbau. Für NRW stehen rund 133 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, auf Bundesebene werden insgesamt rund zwei Milliarden Euro für die Förderung des Breitbandausbaus bereitgestellt.

Quelle: Pressstelle Hochsauerlandkreis