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Hochsauerlandkreis (ots). Offensichtlich brauchen Betrüger auch Weihnachtsgeld. Wie bereits am Mittwoch [16. Dezember 2015] gemeldet, waren in Brilon und Marsberg Enkeltrickbetrüger am Werk, die versuchen, ihre meist älteren Opfer mit der Vortäuschung, ein naher Verwandter in Not zu sein, am Telefon zu einer Geldübergabe an Fremde zu überreden.

Auch aus Arnsberg wurde der Polizei so ein Fall gemeldet. Dort hatte am Mittwoch [16. Dezember 2015] gegen 11:00 Uhr ein Unbekannter eine 83-jährige Frau aus Hüsten angerufen und sie mit dieser Masche zur Geldübergabe überredet. Die Frau ließ sich angeblich darauf ein und verabredete eine Übergabezeit um 12:00 Uhr. Anschließend informierte sie sofort ihren Sohn, der umgehend die Polizei alarmierte. Allerdings erschien der Täter nicht zur vereinbarten Uhrzeit, so dass keine Festnahme erfolgen konnte.

Auch in Ostwig ging bereits am Dienstag [15. Dezember 2015] so ein Anruf bei einer 88-jährigen Frau ein. Auch sie durschaute die Masche und legte einfach auf. Ein weiterer Fall wurde für Dienstag [15. Dezember 2015] aus Meschede bekannt. Ebenfalls am Mittwoch [16. Dezember 2015] wurde aus Marsberg ein weiterer Fall berichtet. Die 84-Jährige hatte den Anrufer aber direkt als Betrüger beschimpft und in darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie auch kein Geld hätte. Die Frau informierte danach auch umgehend ihre Tochter, die den Vorfall der Polizei berichtete.

In allen Fällen haben die anvisierten Opfer richtig gehandelt und den Anruf sofort beendet oder unmittelbar darauf echte Angehörige informiert. Nur so kann man sicher sein, dass man den Betrügern kein unfreiwilliges Weihnachtsgeld beschert.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)