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Hochsauerlandkreis / Meschede. Der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg weist auf das neue Förderkonzept der Bundesregierung für kleine und mittelständische Unternehmen hin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in der vergangenen Woche seine Förderpolitik für mehr Innovationen bei kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland neu aufgestellt.

Der Mittelstand ist der Kern des deutschen Wirtschaftsmodells und gerade bei uns im Sauerland besonders stark aufgestellt. Seine Innovationskraft ist dafür mitentscheidend, wie sich Deutschland im globalen Wettbewerb behaupten wird“, so Sensburg. Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ wird das BMBF neue Ideen, Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle fördern und eine weite Verbreitung von Forschungsergebnissen und Modelllösungen unter den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben.

Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen auch Unternehmen zu eigenen Innovationsanstrengungen ermuntert werden, die hier bisher wenig aktiv waren. So zielt das Programm darauf, die kleinen und mittleren Unternehmen in die richtigen Partnerschaften zu bringen – etwa mit Hochschulen in ihrer Region oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig wird der Zugang zu Förderangeboten erleichtert, um sie auch für diejenigen attraktiv zu machen, die keine Profis im Fördergeschäft sind.

Heimische Mittelständler, hier Patrick Sensburg MdB bei einem Besuch bei Industrie Elektronik Brilon (IEB), können von dem neuen Förderkonzept der Bundesregierung profitieren. Foto: © Wahlkreisbüro Patrick Sensburg

Heimische Mittelständler, hier Patrick Sensburg MdB bei einem Besuch bei Industrie Elektronik Brilon (IEB), können von dem neuen Förderkonzept der Bundesregierung profitieren. Foto: © Wahlkreisbüro Patrick Sensburg

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Fachkräftesicherung für den Mittelstand und einer stärkeren Einbindung der KMU in die Dynamik der Schlüsselbereiche Digitalisierung, Gesundes Leben und Nachhaltiges Wirtschaften. „Um auch in Zukunft international vorne mitzuspielen, müssen wir die Basis im Mittelstand verbreitern, die aktiv an Zukunftslösungen forscht. Das neue Förderkonzept der Bundesregierung bietet hier vielfältige Chancen für den heimischen Mittelstand“, so Sensburg.

Studien wie die heute veröffentliche Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigen: Die Ausgaben der Unternehmen in Deutschland für Innovationen, also für Forschung und Entwicklung, Marketing, Prototypen oder Produktionsaufbau, liegen zwar insgesamt mit 145 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf einem stabilen hohen Niveau, doch der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen daran nimmt ab. Selbst der absolute Wert der Ausgaben stagniert real. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Unternehmen, die erfolgreich neue Produkte und Dienstleistungen in den Markt eingeführt haben, die sogenannte „Innovatorenquote“. Das BMBF wird mit dem Zehn-Punkte-Programm bis einschließlich 2017 auch seine Förderung für KMU um 30 Prozent auf rund 320 Millionen Euro pro Jahr erhöhen.

Das Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ finden Sie unter: https://www.bmbf.de/de/fuer-einen-innovativen-mittelstand-2326.html. Die neue ZEW-Innovationserhebung finden Sie unter: http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/mip/15/mip_2015.pdf. Für weitere Informationen können sich Interessierte direkt an das Bundestagsbüro von Patrick Sensburg wenden: patrick.sensburg.ma07@bundestag.de oder 0291/6613.

Quelle: Wahlkreisbüro Petrick Sensburg