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Hochsauerlandkreis (ots). Unzweifelhaft ist es der Alkohol, der bei einigen Menschen Aggressionen und soziales Fehlverhalten auslöst. Anders kann die Einsatzlage der Polizei im HSK in der Nacht zum 01. Mai 2015 nicht beschrieben werden. Die Einsatzzahlen bewegten sich zwar im üblichen Rahmen, jedoch spielten Alkohol und Rauschgiftkonsum bei vielen Einsatzlagen die ausschlaggebende Rolle.

So wurde die Polizei mehrfach zu einer öffentlichen Maiveranstaltung in Arnsberg zu Streitigkeiten gerufen. Die Polizei musste mehrere Platzverweise aussprechen und durchsetzen. In einem Fall führte der Alkoholkonsum zu Widerstandshandlungen gegen die Polizei und verbalen Bedrohungen gegen die eingesetzten Beamten. Neben einer entsprechenden strafrechtlichen Verfolgung dieses Sachverhaltes, waren mehrere Anzeigen wegen Körperverletzungen die Folge dieser Maifeier.

Auch in Winterberg musste die Polizei eine Maifeier für einen Gast mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung beenden. Der unterlegene Kontrahent wird sich kaum damit trösten können, dass er nicht der Einzige ist, der den ersten Mai diesen Jahres mit einem schmerzhaften Arztbesuch in Erinnerung behalten wird.

Nachwirkung werden die Maifeiern auch für mehrere Verkehrsteilnehmer im Hochsauerlandkreis zeigen. So wurde ein Fahrzeugführer im Raum Sundern auffällig, der nach einem Vortestergebnis mit 1,7 Promille am Steuer seines Pkw erwischt wurde und seine Fahrerlaubnis zunächst einmal los ist. Ebenso wird es zwei Fahrzeugführern ergehen, die im Raum Meschede unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer ihrer Pkw erwischt wurden. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Beifahrer mit diversem Rauschgift in seinem Besitz auffällig. Auch ihn erwartet ein entsprechendes Strafverfahren.

In Winterberg wurde ein bereits einschlägig bekanntes Pärchen erwischt, welches erneut und bereits ohne Besitz der Fahrerlaubnis mit dem eigenen Pkw im berauschten Zustand unterwegs war. Alles in Allem schade für all die anderen Maifeiern im Kreis, die ohne polizeilichen Einsatz auskamen… (Mo.)

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © KPB HSK (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)