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Hochsauerlandkreis. In fünf Städten des Hochsauerlandkreises startet das kreisweite Netzwerk „Ausbildungspaten“. In Arnsberg, Marsberg, Medebach, Meschede und Olsberg werden ab September Paten geschult, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen sollen.

Gesucht werden interessierte Erwachsene mit Menschenkenntnis und Einfühlungs-vermögen, die gerne mit Jugendlichen umgehen, mit ihnen gut kommunizieren können, die möglicherweise Zugang zum Ausbildungsmarkt haben und/oder über gute persönliche Kontakte und Berufserfahrung verfügen. Die Projektträger, die Kolping Bildungszentren Südwestfalen GmbH, die Geschäftsstelle Engagementförderung Arnsberg, die Stadt Meschede und das Bildungsbüro des Hochsauerlandkreises, würden sich freuen, wenn sich viele Interessierte melden würden.

 

Startschuss der Projektträger für das Ehrenamtsprojekt „Ausbildungspaten“. Foto: HSK

Junge Leute haben häufig Orientierungsschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf. Dies zeigen jedes Jahr die niedrigen Übergangsquoten in die duale Ausbildung. Zahlreiche Projekte widmen sich bereits diesem Thema, aber nur selten ist es möglich, Jugendliche individuell und mittelfristig in einem Verhältnis 1:1 zu begleiten. Das Netzwerk verspricht sich Hilfe durch die erfahrenen Paten. Der Hochsauerlandkreis hat die Idee zu diesem „Graswurzel-Projekt“ aus benachbarten Kommunen über- nommen, wo es gut funktioniert. Alle Träger im Netzwerk haben sich auf grundlegende Qualitätsstandards verständigt, arbeiten aber in eigener Verantwortung.

Ansprechpartner sind beim Kolpingwerk Werner Hellwig, Telefon 02931/52010, Mail verwaltung@kolping-suedwestfalen.de, Petra Vorwerk-Rosendahl bei der Geschäftsstelle Engagementförderung Arnsberg, Telefon 02932/201-14 02, Mail p.vorwerk-rosendahl@arnsberg.de, und bei der Stadt Meschede Anne Wiegel, Telefon 0291/205-164, Mail a.wiegel@meschede.de. Moderiert wird das Projekt vom Bildungsbüro des Hochsauerlandkreises, Telefon 0291/94-1320, Mail bildungsbuero@hochsauerlandkreis.de.

Spätestens nach den Sommerferien soll das ehrenamtliche Projekt, das mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird, in allen fünf Orten angelaufen sein. In Meschede gibt es bereits eine dreijährige Geschichte, die auf einer Initiative des lokalen Bündnisses für Familie der Stadtteilkonferenz Nord beruht.

Quelle: Pressestelle HSK