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Hochsauerlandkreis (ots). Am Freitagnachmittag [08. Januar 2016] befand sich eine 17 Jahre alte Jugendliche am Bahnhof in Marsberg und wartete auf einen Zug. Dort wurde sie von einem Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

Als die 17-Jährige sich dann später in dem Zug in Richtung Arnsberg befand, setzte sich der Mann neben sie. Erst machte er sexuelle Anspielungen, dann fasste er der jungen Frau an den Oberschenkel. Dies führte dazu, dass die Frau am nächsten Bahnhof ausstieg und die Polizei informierte.

Als die 17-Jährige den Zug verlassen hatte, setzte sich der Mann neben einen weiteren Fahrgast, ein 14 Jahre altes Mädchen. Auch hier legte er seine Hand auf ihren Oberschenkel. Die Jugendliche stand auf, wechselte das Abteil und setzte sich neben andere Fahrgäste, woraufhin der Mann dann von ihr abließ.

Beim nächsten Halt des Zuges am Bahnhof in Meschede stieg dann die informierte Polizei zu. Sie nahm den Mann mit aus dem Zug zur Wache nach Meschede. Es handelt sich um einen 29 Jahre alten Zuwanderer. Die Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen. Diese dauern an.

Die Polizei rät in Fällen von Belästigung dazu, nach Möglichkeit das Umfeld sofort auf die Situation aufmerksam zu machen. Durch lautes Rufen werden andere Menschen auf die Situation aufmerksam und können helfen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich umgehend an Orte zu begeben, an denen sich andere Menschen aufhalten. Dies können Tankstellen, Geschäfte, Banken oder ähnliche Bereiche sein. Im Handel werden auch Geräte angeboten, die bei Betätigung extrem laut sind.

Diese sogenannten Schrillalarme treiben Täter regelmäßig in die Flucht. Ebenso wirken auch kleine Sticks, die aufgebrochen werden können und dann sofort einen penetranten Gestank verbreiten. Wichtig ist auch ein möglichst schneller Anruf bei der Polizei. Auch bereits im Vorfeld, wenn sie befürchten belästigt oder angegangen zu werden, sollten sie umgehend den Notruf der Polizei „110“ anwählen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)