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Hochsauerlandkreis. Noch bis 13. Juni 2014 können sich Unternehmen für die neue Runde des Zertifizierungsprozesses „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ bewerben. An der Auftaktveranstaltung für 2014 in Bad Fredeburg haben rund 40 interessierte Firmenvertreter teilgenommen. Landrat Dr. Karl Schneider ermunterte die Firmen zum Mitmachen: „Nutzen Sie die Chance, nach außen hin offensiv darzustellen, dass es gelingt, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Ziele des Projektes sind, Firmen bei der Umsetzung familienbewusster Maßnahmen zu unterstützen und ihnen gleichzeitig ein Instrument an die Hand geben, mit dem sie ihre familienfreundliche Betriebskultur auch nach außen kommunizieren. Alexandra Wachendorfer, die den Prozess als Fachberaterin begleitet, veranschaulichte, warum Familienfreundlichkeit nicht zu vernachlässigen ist: „Über 50 Prozent aller Beschäftigten haben Betreuungsaufgaben – sei es für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Familienorientierung im Unternehmen trägt dazu bei, dass Leistungsträger nicht „ausbrennen“ und sich langfristig bestmöglich auf die Arbeit konzentrieren können“.

Rund 40 Firmenvertreter nahmen an der Auftaktveranstaltung für das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im HSK“ teil. Foto: WFG HSK

Rund 40 Firmenvertreter nahmen an der Auftaktveranstaltung für das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im HSK“ teil. Foto: WFG HSK

Wie eine familienbewusste Betriebskultur aussehen kann, erläuterten bereits zertifizierte Unternehmen: Das Josefsheim aus Bigge und die Firma Werner Langer aus Berge gehören zu den 23 Betrieben, die in den vergangenen beiden Jahren im Hochsauerlandkreis zertifiziert wurden. Flexible Arbeitszeiten, individuelle Eingliederung nach der Elternzeit sowie die Unterstützung von Beschäftigten bei persönlichen oder familiären Schwierigkeiten waren nur einige Beispiele, die genannt wurden.

Das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland. Der Zonta Club Arnsberg unterstützt es mit einer Spende. Weitere Informationen zum Projekt und dem Verfahren gibt es im Internet unter www.wfg-hsk.de. Dort können auch die Bewerbungsunterlagen heruntergeladen werden.

Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis