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Hochsauerlandkreis (pbm) Für Kalliopi Nani (26) und Dominik Schröder (20) ist die Genossenschaftsbank ein attraktiver Arbeitgeber. „Ich habe im Rahmen der Berufsfindung mit 14 Jahren ein Praktikum bei einer Volksbank absolviert. Mich hat das genossenschaftliche Prinzip dabei gleich fasziniert“, erzählte Kalliopi Nani.

Die junge Bankerin hat weit mehr als das ursprünglich anvisierte Berufsziel erreicht. Der Ausbildung folgte ein von der Bank gefördertes Studium. Nach dessen Abschluss im letzten Jahr hat sie nun beste Aufstiegsperspektiven im Hause der Volksbank Sauerland.

Solche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen sich die Bankvorstände Andreas Ermecke, Jürgen Dörner und Michael Griese. Sie hatten die beiden jungen Mitarbeiter zur Jahrespressekonferenz der sieben Genossenschaftsbanken im Hochsauerlandkreis in die Abtei Königsmünster in Meschede eingeladen.

Die jungen Volksbankmitarbeiter Kalliopi Nani (26) (Volksbank Sauerland) und Dominik Schröder (20) (Volksbank Bigge-Lenne eG). Foto: (c) RWGV-Pressebüro Meinerzhagen

Die jungen Volksbankmitarbeiter Kalliopi Nani (26) (Volksbank Sauerland) und Dominik Schröder (20) (Volksbank Bigge-Lenne eG). Foto: (c) RWGV-Pressebüro Meinerzhagen

Unsere Ausbildungsquote liegt aktuell bei über acht Prozent“, erklärte Andreas Ermecke für die sechs Volksbanken und die Spar- und Darlehnskasse. „Ziel ist, diese guten und hoch qualifizierten jungen Leute auf Dauer zu halten.“ Das sei nicht immer leicht. „Ich habe es erlebt, dass junge Bankkaufleute nach der Ausbildung studiert haben und bedauerlicherweise nicht zu uns zurückgekehrt sind„, so Andreas Ermecke. Daher bieten die HSK-Genossenschaftsbanken jetzt verstärkt das berufsbegleitende Studium an, das eine engere Bindung an den Arbeitgeber bringt.

Genau das hat Dominik Schröder so gut gefallen. Vor dem Abitur im Jahr 2012 informierte er sich bei einer von der Volksbank Bigge-Lenne in Attendorn organisierten Ausbildungsmesse. Nach dem Vorstellungsgespräch und dem bestandenen Einstellungstest absolviert er jetzt die Ausbildung zum Bankkaufmann und studiert berufsbegleitend an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur.

So habe ich am Ende des Studiums im Jahr 2015 deutlich mehr Berufserfahrung, als Uni-Absolventen, die nur Praktika gemacht haben“, erklärte der Attendorner. Weiterer Vorteil: Statt im überfüllten Hörsaal gibt es an der Akademie nur kleine Gruppen. „Es herrscht ein intensives Lernklima und wir sind ein prima Team aus ganz Deutschland“, so Dominik Schröder.

Neben dem berufsbegleitenden Studium gibt es eine Fülle weiterer Qualifizierungsangebote für alle Beschäftigten. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die den Banken ein Gesicht nach außen geben“, stellte Jürgen Dörner fest. „Die sieben Genossenschaftsbanken im Hochsauerlandkreis haben 2013 rund 818.000 Euro in die Personalentwicklung, also in die Aus- und Weiterbildung gesteckt. Gut geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Fundament für unsere konstante Weiterentwicklung und empfehlen sich so nachhaltig für Füh-ungsaufgaben in den einzelnen Banken“, da sind sich Jürgen Dörner und seine Vorstandkollegen einig.

Quelle: RWGV Pressebüro Meinerzhagen