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Hochsauerlandkreis. Einstimmig hat der Gesundheits- und Sozialausschuss des Hochsauerlandkreises sich in seiner Sitzung am Mittwoch [08. Juni 2011] für den Neubau einer zentralen Kreisschirrmeisterei in Meschede ausgesprochen und diese Empfehlung an den Kreistag weiter gegeben.

Der Kreistag wird dann am 1. Juli 2011 abstimmen. Die Kosten für diesen Neubau betragen knapp vier Millionen Euro. Gleichzeitig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass die Kreisverwaltung ein Grundstück in Autobahnnähe erwerben soll. Weiterhin soll ein Architekturbüro mit der Planung beauftragt werden. Bei dieser Planung ist der Neubau einer integrierten Kreisleitstelle mit zu berücksichtigen. Diese Kosten sind noch zu ermitteln.

Die Atemschutzübungsstrecke in Brilon soll so lange bestehen bleiben, wie sie mit einem vertretbaren Kostenaufwand betrieben werden kann. Mögliche modulhafte Erweiterungen wie beispielsweise für eine zentrale Ausbildungsstätte für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz werden zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Heinrich Imöhl (M.), Mitarbeiter der Kreisschirrmeisterei Arnsberg, führt den Vorsitzenden des Gesundheits- und Sozialausschusses, Ferdi Lenze (2.v.l.), sowie die Ausschussmitglieder durch das Kreisfeuerwehrhaus an der Ruhrstraße und erläutert dessen Aufgaben. Foto: Pressestelle HSK

Architekt Konrad Wiesenthal aus Sundern, der in einem Gutachten den baulichen Zustand der bestehenden Schirrmeistereien in Arnsberg und Brilon beurteilt hatte, stellte seine Ergebnisse dem Ausschuss vor. Danach entsprechen an beiden Standorten die technischen Einrichtungen nicht mehr den DIN-Normen und sind veraltet. Aus Sicht der Feuerwehren im HSK sprach sich Kreisbrandmeister Martin Rickert für die zentrale Einrichtung aus: „Bereits Ende 2009 haben alle zwölf Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehren im HSK einem solchen Konzept zugestimmt und dies dem Kreis mitgeteilt.

In der Schirrmeisterei werden für die Feuerwehren der Städte und Gemeinden des Hochsauerlandkreises die Löschschläuche gereinigt, gepflegt und gewartet. Außerdem werden die Atemschutzgeräte (Flaschen, Masken und Lungenautomaten) ebenfalls den Normen entsprechend überprüft und einsatzbereit gehalten. Sowohl Schläuche als auch Atemschutzgeräte und -flaschen werden mit den Spezialfahrzeugen des Hochsauerland-kreises sowohl vom Einsatzort oder von den Feuerwehrgerätehäusern abgeholt und wieder zurückgebracht.

Quelle: Pressestelle HSK