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Eslohe. Als 1997 die Idee von „Krach am Bach“ entstand, hätte wohl niemand geahnt, dass sich hieraus das traditionellste und größte Open-Air-Festival im „Altkreis Meschede“ entwickelt.

Über 45 Bands spielten in den letzten 15 Jahren im Esloher Kurpark auf: Sperrmüll Blues Gang, Die Toten Ärzte, Johann van der Smut, Sharks, Lattenrost, Pewee Bluesgang, Black Horse Group, Moderate Pace und viele andere begeisterten insgesamt über 10.000 Besucher. Die Bands, Organisatoren und das Publikum haben sich in den letzten 15 Jahren geändert, aber die Grundidee von „Krach am Bach“ ist gleich geblieben.

Der komplette Gewinn wird an die Esloher Vereine und deren Jugendarbeit gespendet. Schecks in einer Gesamthöhe von über 70.000 Euro konnten bisher der BC Eslohe, die Jugendfeuerwehr Eslohe, TC Esseltal, DLRG-Eslohe, Jungkolping Eslohe, KOT-Eslohe und andere entgegennehmen. Grundvorrausetzung für eine Spende ist die Mithilfe der Vereine beim Festival „Krach am Bach“: Bier zapfen, Würstchen grillen, Gläser einsammeln Festplatz auf- und abbauen, Eintritt nehmen, Biermarken verkaufen, Plakate auf- und abhängen, Betreuung der Bands, Behördengänge und und und. Viel Arbeit wartet in jedem Jahr auf den Veranstalter.

Impression vom Krach am Bach 2010. Foto: Krach am Bach

Impression vom Krach am Bach 2010. Foto: Krach am Bach

Seit nunmehr 5 Jahren führen Christian Molitor, Christian Siewers, Dirk Schmidthaus, Ludger Flashar, Erol Gökdel und seit diesem Jahr Dietmar Habbel Regie im Esloher Kurpark. Und genau dort wird es auch am 10. August 2013 wieder gewaltig etwas auf die Ohren geben.

Besonders glücklich sind die Organisatoren darüber, auch in diesem Jahr wieder eine Newcomer-Band aus dem Sauerland präsentieren zu können. Die Band „A Second Glance“ wurde im Dezember 2011 durch den Esloher Sven Klinkert (Gitarre) und Robin Deutschbein (Drums) gegründet. Die weiteren Bandmitglieder Felix Biedendorf, Johannes Hempert (Shouts), Sebastian Henke (Vocals und Bass), Phillipp Regenbogen und Sasa Jankovic (Gitarre) sind zwischen 16 und 18 Jahre jung und haben es in ihrer jungen Karriere auf 3 Gigs gebracht. Einmal wurde der Kump in Brilon und zweimal die Tröte in Meschede gerockt. Die jungen Musiker schreiben ihre eigenen Texte in Deutsch und Englisch selber. Wichtig ist es ihnen, dass jedes Bandmitglied seinen eigenen Einfluss in die Musik einbringt. So kommt es, dass viele Hardcore- wie auch Metalcore-Elemente in die einzelnen Musikstücke einfließen. Die beiden Titel „Wasser auf Stein“ und „Imaginary Master“ können sich die Gäste von Krach am Bach im Vorfeld schon in Youtube oder Facebook anschauen.

A Second Glance. Foto: Pressebild

A Second Glance. Foto: Pressebild

Die Band „Gute Saiten, schlechte Saiten“ aus Oedingen ist keine normale Coverband. Ein paar Freunde, ein bisschen Zeit und die gemeinsame Begeisterung für die Musik gepaart mit der Idee, einfach mal was anderes zu machen waren im Jahr 2006 die zarten Anfänge von „Gute Saiten – Schlechte Saiten“. Aus anfänglichen Treffen zu abendlichen Musikexperimenten und aus Spaß an der Freude entwickelte sich nach und nach eine Gruppe, die die Benennung „Band“ verdient hat. So ist dieses Experiment nun über die Jahre gewachsen, immer noch Freunde, immer noch Ideenreich: Eva Rickers (Gesang), Isabel Tigges (Violine, Gesang), Stefan Wicker (Schlagzeug), Oliver Hufnagel (Gitarre), Dietmar Wurm (Gitarre) und Alex Korte (Cello, Bass).

Nach wie vor steht für die Band der Spaß an der Musik im Vordergrund. Die für hiesige Bands recht außergewöhnliche Besetzung (2 Streicher, 2 akustische Gitarren, Schlagzeug und Gesang) lässt erahnen, dass die Lieder nicht einfach nachgespielt werden, sondern ganz individuell neu arrangiert werden. Das Repertoire von „Gute Saiten – schlechte Saiten“ umfasst außergewöhnliche Versionen von Songs aus den 70ern bis hin zu aktuellen Stücken, wobei die musikalische Bandbreite von Abba bis hin zu den Foo Fighters reicht.

Gute Saiten, schlechte Saiten. Foto: Pressebild

Gute Saiten, schlechte Saiten. Foto: Pressebild

Auf mehr als 100 Live Auftritte kann die Band „Rockwasser“ zurückschauen. Die vier Musiker aus dem Münsterland spielen deutschsprachigen Punkrock und rocken sich durch die deutsche Musikszene. Ein immer währendes aber spannendes Geheimnis ist das Rätsel um den Band Namen und wie er entstanden ist. Martin Finnah: Rock und Wasser. Beides Lebenselixiere, ohne die die Menschheit zugrunde gehen würde – das steht fest. Als sich diese beiden Komponenten im November 2004 im münsterländischen Asbeck auch noch vereinten, kam dabei nicht nur das chemische Kürzel RwR heraus, sondern es entstand eine vierköpfige Band namens Rockwasser, die es sich auf ihre Fahnen schrieb, das Land mal ordentlich mit DeutschRockPunk zu… bewässern. Seit 2004 sind nun schon viele Konzerte berockwässert worden, wobei auch das ein oder andere Mal kurz an „Höhenluft“ geschnuppert werden durfte. Da wären zum Beispiel die Überflutung der Halle Münsterland, ihr eigens Organisiertes Festival das „Bolzrock Festival“ sowie Auftritte zusammen mit den Szenegrößen „Frei.Wild“ „Betontod“, „Kärbholz“, „Toxpack“, „Serum114“, „Die Kassierer“ und auch bei „Jennifer Rostock“ haben die Jungs schon feuchte Spuren hinterlassen… Mit ihrer treuen und stetig wachsenden Fangemeinde und den drei Studioalben „O.R.I.G.I.N.A.L“, „Hier Bei Uns“ und „in all den Jahren“ im Rücken, wird auch in Zukunft noch einiges an Rockwasser fließen – Bis die Dämme brechen!!!

Rockwasser. Foto: Pressebild

Rockwasser. Foto: Pressebild

Der Headliner des Abends wird die Band „Monsun“ aus Lennestadt sein. Die sieben Vollblutmusiker bieten einen breiten Querschnitt durch die verschiedenen Rock Genres mit Songs von AC/DC, NIRVANA, QUEEN, DEEP PURPLE, IRON MAIDEN, U2, MEGADETH, SILBERMOND und vieles mehr. Seit 2005 begeistern die Jungs und das Mädel die Szene mit erstklassigen und schweißtreibenden Shows.

Das breite Programm der Band, daß sich von  den 70ern (Black Sabbath, Led Zeppelin, Free, Steppenwolf,…) über die 80er (Billy Idol, Dio, Iron Maiden, Warlock, Kiss,…), den 90ern (Queensryche, Pearl Jam, Skunk Anansie, Anouk,…) bis in die heutige Zeit (Green Day, The dirty youth, 30 Seconds to Mars, Linkin Park,…) erstreckt und so das Spektrum der Band passend beschreibt. Purer Rock and Metal. Musikalisch können Monsun aus dem Vollen schöpfen; Sven Miebach am Gesang ist  ebenso Profi wie Sängerin Nadine Tandogan, die Hauptberuflich die POWERVOICE Zentrale Olpe leitet. Keyboarder Christopher Eckhardt konnte bereits in jungen Jahren den Titel „Keyboard-Europameister“ einheimsen. Die Abteilung Groove ist mit den erfahrenen Szenecracks Bernie Würden und Dietmar Bücker bestens besetzt, und das Gitarrenteam Daniel Beste und Marko Kosanke stachelt sich regelmässig zu solistischen Höchstleistungen an, wenn sie nicht grade treibende Riffs schmettern.

Monsun. Foto: Pressebild

Monsun. Foto: Pressebild

Am Samstag [10. August 2013] öffen ab 19:00 Uhr die Organisatoren von Krach am Bach die Tore für ihre Gäste. Ab 20 Uhr wird dann die erste Band auf der Bühne stehen. Der Eintritt liegt in diesem Jahr nur bei 7 Euro. Jugendliche unter 16 Jahre haben freien Eintritt, aber nur in Begleitung ihrer zahlenden Eltern. Egal bei welchem Wetter. Der Termin steht. Bei Regen wird die Veranstaltung kurzer Hand in die Schützenhalle der St. Peter und Paul Schützenbruderschaft verlegt.