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Eslohe. Nach der im März beschlossenen Wiederauffüllung des Geländeein-schnittes der ehemaligen Bahntrasse ist das Thema der ´Hellebrücke´ in Eslohe erst so richtig in die Diskussion gekommen. Zahlreiche Bürger aus der Gemeinde, aber auch weit darüber hinaus machen sich seitdem so ihre Gedanken:

Können oder wollen wir mit dieser Entscheidung leben? Es bilden sich Gruppen, die für den Erhalt der Brücke kämpfen, alternative Nutzungskonzepte werden erstellt. Die SPD im Esloher Rat hat seinerzeit als einzige Fraktion gegen den Beschluss gestimmt. Den Ratsmitgliedern wurde keine weitere Gelegenheit gegeben, sich umfassender zu dem umstrittenen Thema zu informieren. Um zumindest jetzt, nach Beschluss, ein wenig mehr zu Gründen, Hintergründen und Entscheidungsgrundlagen sowie zum geplanten Prozedere der Hellebrückenbeseitigung zu erfahren, hat die SPD-Fraktion einen umfangreichen Fragenkatalog als Anfrage an den Bürgermeister zusammengestellt.

Zu den Themen will Bürgermeister Kersting in der kommenden Ratssitzung am Donnerstag [30. Juni 2011] ausführlich Stellung nehmen. „In der Mai-Sitzung des Gemeinderates ist keine Reaktion oder Stellungnahme der Gemeinde gekommen, wir sehen weiteren Klärungsbedarf und wollen so gleichzeitig die Fragen aus der Bevölkerung im Rat beantwortet haben“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Frenzel. „Wenn sich dann weitere Bedenken ergeben, wird man mit Sicherheit nicht umhin kommen, die Entscheidung zur Hellebrücke neu zu beraten.“

Die Anfrage der Sozialdemokraten umfasst die Themenblöcke

  • Sanierung Hellebrücke / Kosten
  • Untersuchung alternativer Wege
  • Holzabfuhr
  • Gründe und Verursacher der Brückenschäden
  • Vorgehen während der Verfüllungsphase
  • Stand der Vorbereitung

Die Ratssitzung am Donnerstag [30. Juni 2011] 18 Uhr im Rathaus Eslohe ist öffentlich.

Quelle: SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Eslohe