Print Friendly, PDF & Email

Brilon (ots). Eine 81 Jahre alte Frau aus Alme ist am Sonntag [09. November 2014] Opfer von Trickdiebinnen geworden. Um 11:30 Uhr läutete es an der Tür eines Hauses an der Wünnenberger Straße. Als die Bewohnerin öffnete, stand eine etwa 25 Jahre alte Frau vor der Tür.

Mit Hilfe einer Spendenliste bat sie die Hausbewohnerin um eine Spende. Als die 81-Jährige Spendenbereitschaft signalisierte, bat die junge Unbekannte um ein Glas Wasser und folgte der älteren Dame ungebeten bis in die Küche. Diesen Moment nutzte eine zweite Täterin aus: Sie ging unbeobachtet durch die offene Haustür in das Treppenhaus, gelangte in ein Schlafzimmer und fand dort Schmuck. Nachdem sie ihre Beute eingesteckt hatte, ging sie wieder zum Hauseingang zurück. Erst dort bemerkte das Opfer die zweite Frau. Die Trickdiebinnen verließen das Haus und stiegen in einen dunkel lackierten Opel ein, der dann in Richtung Bad Wünnenberg wegfuhr. Erst jetzt bemerkte das Opfer den Diebstahl des Schmucks.

Die Kripo ermittelt gegen die beiden unbekannten Täterinnen und bittet um Hinweise von Zeugen, die weitere Angaben zu den beiden Frauen, dem dunklen Opel und eventuellen weiteren Begleitern der Diebinnen machen können. Wer ist am Sonntag ebenfalls angesprochen und um Spenden gebeten worden? Wer kann die beiden Frauen beschreiben oder hat das Kennzeichen des Opel ablesen können? Mit sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei Brilon unter 02961-90200.

Die Polizei rät dringend, bei dieser Art des „Spendensammelns“ äußerste Vorsicht walten zu lassen. Lassen Sie sich nicht ablenken, lassen Sie sich nicht die Sicht auf Ihre Wertgegenstände nehmen. Halten Sie Abstand zu den sammelnden Personen und lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung. Wenn Sie Geld spenden oder zum Beispiel Wasser holen wollen, schließen Sie die Haustür. Seriöse Spendensammler werden solange gerne vor der Tür warten. Ein gesundes Misstrauen ist der beste Schutz, Opfer von Trickdieben zu werden! Sollten Sie Opfer einer solchen oder ähnlichen Masche geworden sein, informieren Sie bitte möglichst schnell Ihre Polizei über den Notruf 110.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © KPB HSK (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)