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Brilon (ots). Für die diesjährige Briloner Michaelis-Kirmes am kommenden Wochenende zwischen Freitag und Montag [21. – 24. September 2012] wurde sechs Personen aus dem Raum Brilon durch den Leiter der Polizeiwache Brilon, Erster Polizeihauptkommissar Richard Stappert, ein Betretungs- und Aufenthaltsverbot ausgesprochen.

Das Verbot gilt für den gesamten Veranstaltungsraum der Kirmes, einschließlich der unmittelbar angrenzenden Nebenstraßen sowie für alle Gaststätten und Festzelte. Der Verbotszeitraum beginnt mit der täglichen Öffnungszeit der Kirmes und endet jeweils am nächsten Tag um 06.00 Uhr.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich um jugendliche Schüler im Alter von 14 – 17 Jahren. Auf Grund ihres Alters wurden bereits vor einigen Tagen über die Erziehungsberechtigten die Ankündigungen der Verbotsverfügungen im Rahmen eines entsprechenden Anhörungsverfahrens zugestellt. Nachdem das Anhörungsverfahren jetzt abgeschlossen ist, folgten die Verbotsverfügungen. Alle Betroffenen waren an den Vorfällen während des Briloner Schützenfestes auf dem Festgelände und auf dem Marktplatz beteiligt und sind bereits durch entsprechende Aggressions- und Gewaltdelikte wie zum Beispiel Körperverletzungen polizeilich in Erscheinung getreten.

Aufgrund der festgestellten Gewaltbereitschaft bei den bisher angezeigten Straftaten sieht die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis es als dringend notwendig an, mit diesem Verbot – gestützt auf das Polizeigesetz NRW- ein „deutliches Zeichen“ zu setzen. Gewalt und Randale werden nicht geduldet und haben Folgen für die Täter! Dieses Signal richtet sich aber auch an alle anderen Besucher der Michaelis-Kirmes, um so friedliche und für alle vergnügliche Kirmestage sicherzustellen.

Die Briloner Polizei ist an den Kirmestagen mit zusätzlichem Personal im Einsatz und wird diese Kirmes-Verbote überwachen. Die Verbote können bei Nichtbeachtung letztendlich zwangsweise mit einem Aufenthalt im Gewahrsam der Polizei durch-gesetzt werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis