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Brilon. „Wir sind stolz auf den Wirtschaftsstandort Brilon und da ist Egger heute der größte und einer der wichtigsten Arbeitgeber“, stellte Holger Borkamp gleich zu Beginn des Gesprächs heraus. Gemeinsam mit dem CDU Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff und weiteren CDU Ratsmitgliedern traf sich der CDU Bürgermeisterkandidat mit der Werksleitung des Briloner Egger-Standorts.

Im Gespräch stellten die Entscheider von Egger drei Themen als besonders wichtig dar: der Fachkräftemangel, die Demografie und das Rohstoff-Angebot. So ist Egger einer der größten Kunden des Briloner Stadtforsts. Daher möchte das Unternehmen auch in den kommenden Jahren die guten Geschäftsbeziehungen erhalten und ausbauen.

Der Fachkräftemangel ist auch für den CDU Bürgermeisterkandidaten eines der wichtigsten Themen. „Wir müssen offensiver über das sprechen, was wir alles in Brilon haben“, verdeutlichte Borkamp seine Ziele als Bürgermeister. Wichtig sei es auch, die Stadt attraktiver zu machen, erläuterte Karl-Detlef Kubitz von Egger. Insbesondere für die Familien der Fachkräfte müsse ein gutes Angebot an Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten da sein. Daher habe Egger in den vergangenen Jahren auch die Unterstützung der kulturellen Einrichtungen in Brilon ausgeweitet, erläuterte Martin Ansorge.

Die CDU Politiker gemeinsam mit den Werksleitern von Egger. Vor Kopf sitzen Holger Borkamp und Karl-Detlef Kubitz. Foto: CDU Brilon

Die CDU Politiker gemeinsam mit den Werksleitern von Egger. Vor Kopf sitzen Holger Borkamp und Karl-Detlef Kubitz. Foto: CDU Brilon

Zur Freude der CDU-Vertreter kündigte Ansorge auch an, dass die Unternehmens-Initiative „Big Six“ weiter wachsen werde. „Wir brauchen die Unternehmen in Brilon als Arbeitgeber und Leuchttürme für unsere Stadt“, freute sich Borkamp und ergänzte „und als Steuerzahler.“ Denn ihm sei durchaus bewusst, dass ohne die Gewerbesteuer der Briloner Unternehmen ein großes Loch in der Stadtkasse klaffen würde.

Die österreichische Firma Egger beschäftigt am Standort Brilon 1.080 Mitarbeiter. Egger produziert unter anderem Spanplatten, MDF-Platten, Fußböden und im SägewerkSchnitthol für den Holzbau. Die Ausbildung von Fachkräften ist der Werksleitung besonders wichtig. Unter den 1.080 Mitarbeitern in Brilon sind 62 Auszubildende in rund 15 Berufen.

Quelle: CDU Stadtverband Brilon