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Magdeburg / Brilon. Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftliche Studienabschlüsse stehen auf dem Arbeitsmarkt hoch im Kurs. Aber welche Anforderungen stellt das Studium? Fachabiturientinnen und Fachabiturienten des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung Brilon bekommen in einer Schnuppervorlesung am 03. September 2014 eine Orientierungshilfe aus erster Hand. Die Vorlesung ist Teil der Aktion „Prof on Tour“, die von der Länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus von Studieren in Fernost“ durchgeführt wird.

Wann ist eine Windkraftanlage eigentlich wirtschaftlich? Anhand dieser praxisbezogenen Frage zeigt Professor Dr. Frank-Joachim Möller von der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena, mit welchen Themen sich der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen beschäftigt. Mit der Schnuppervorlesung gibt er den Fachabiturientinnen und Fachabiturienten des Briloner Berufskollegs einen guten Einblick in die Vorzüge eines Studiums in Ostdeutschland. „Ich kann jungen Menschen aus Nordrhein-Westfalen nur empfehlen: Schauen Sie auch über die Landesgrenzen hinaus. Die ostdeutschen Hochschulen bieten eine gute Erreichbarkeit der Dozentinnen und Dozenten, eine moderne Ausstattung und ein gutes Studienumfeld.

Im Anschluss an den Vortrag erzählt ein Campus Spezialist der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena über das Studentenleben in Jena. „Kurze Wege und die Möglichkeit, in einer echten Studentenstadt zu studieren, deshalb habe ich mich für Jena entschieden“, sagt Philipp Tauscher, der im dritten Mastersemester Scientific Instrumentation an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena studiert. „Hier fühlt man sich schnell zu Hause – auch weil das Klima zwischen den Studierenden und Lehrenden stimmt.“ Neben Impressionen aus dem Studentenleben gibt Tauscher den Fachabiturientinnen und Fachabiturienten auch noch nützliche Tipps, was beim Studieneinstieg zu beachten ist.

Mit der Aktion „Prof on Tour“ bringt die Länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus von Studieren in Fernost“ die attraktiven Studienangebote der ostdeutschen Fachhochschulen direkt in westdeutsche Schulen. Im Herbst 2014 gastieren zehn Professorinnen und Professoren aus ostdeutschen Fachhochschulen an zehn Fachoberschulen in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mit dabei sind immer auch Campus Spezialisten, studentische Botschafter der ostdeutschen Hochschulen, mit denen sich die Fachabiturientinnen und Fachabiturienten zu all ihren Fragen rund um das Thema Studieren und Leben in Ostdeutschland auf Augenhöhe unterhalten können.

Mehr Informationen zu der Aktion „Prof on Tour“ finden Sie auf der Kampagnen-Website www.studieren-in-fernost.de.

Über die Kampagne:

Die Länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne der ostdeutschen Länder – vormals Hochschulinitiative Neue Bundesländer – macht seit 2008 mit der Kampagne „Studieren in Fernost“ gezielt westdeutsche Studieninteressierte auf Studienangebote in den ostdeutschen Ländern aufmerksam. Seit 2013 wird die Kampagne unter dem Titel „Mein Campus von Studieren in Fernost“ fortgeführt. Ins Leben gerufen wurde sie von den Wissenschaftsministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das sachsen-anhaltische Ministerium ist für die Koordination verantwortlich. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Quelle: Kampagnenbüro der Länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne BB, MV, SN, ST, TH