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Brilon. Am späten Sonntagabend [17. Januar 2016] wurde der Löschzug Brilon zu einem Kaminbrand alarmiert. Die Hauseigentümerin hatte durch ein Fenster Feuerschein im Schnee gesehen. Als Sie rausging um der Sache nachzugehen, sah sie das es im Bereich des Kamins brannte. Darauf hin verständigte sie sofort die Feuerwehr.

Unverzüglich setzten sich die Drehleiter und ein Löschfahrzeug Richtung Petersborn in Bewegung. Noch auf der Anfahrt konnte der Feuerschein von Weitem ausgemacht werden. Der Einsatzleiter veranlasste daraufhin das Einsatzstichwort auf Mittelbrand zu erhöhen. Weitere Kräfte aus Brilon und Hoppecke wurden nach alarmiert.

Das Feuer hatte sich rasch auf einen großen Teil des Dachstuhls ausgebreitet. Auch im Spitzboden fand es reichlich Nahrung. Mehrere Trupps, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, gingen im Innen- sowie im Außenangriff und über die Drehleiter vor. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Dachhaut mittels einer speziellen Motorsäge geöffnet. Nach einer guten Stunde war das Feuer unter Kontrolle.

Foto: © Feuerwehr Brilon

Foto: © Feuerwehr Brilon

Insgesamt gingen zehn Atemschutz-Trupps vor, um auch mit Hilfe der Wärmebildkamera, letzte Glutnester zu finden und abzulöschen. Das Feuer befand sich hauptsächlich im Bereich einer Ferienwohnung. Durch das umsichtige und schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf die Wohnung der Hauseigentümer ausbreiten konnte.

Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrkamerad, als er auf der eisglatten Straße ausrutschte. Er wurde mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohner blieben unverletzt und fanden bei Nachbarn Unterschlupf.

Nach gut zwei Stunden wurden die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz ausgelöst. Von den insgesamt 57 Feuerwehrmännern verließen die letzten gegen 3:00 Uhr die Einsatzstelle.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Brilon