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Brilon.Er strahlt wie am ersten Tag. Das war nicht immer so, hatte der „Zahn der Zeit“ doch auch am alten Bildstock an der Altenbürener Straße vor der ehemaligen Glockengießerei – heute ist dort eine Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt angesiedelt – gehörig genagt.

Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Dank der Paderborner Fachwerkstatt für Denkmalpflege, ArsColendi, die in den vergangenen Wochen buchstäblich ganze Arbeit geleistet und das christliche Kleinod zurück in seinen Ursprungszustand versetzt haben.

Foto: © Stadt Brilon

Foto: © Stadt Brilon

Dass dies möglich war, ist einer gemeinsamen Aktion seitens der Stadt Brilon un dem Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Brilon zu verdanken. Eine Aktion, die auf eine Initiative des stellvertretenden AWO-Ortsvereinvorsitzenden Ralf Wiegelmann zurückgeht und sofortigen Anklang beim Denkmalamt der Stadt Brilon fand. Die Stadt Brilon hat sich dieser Maßnahme direkt angenommen und die Restaurierung direkt in die Wege geleitet.

Foto: © Stadt Brilon

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Komplettiert wurde diese Maßnahme durch eine weitergehende Außenreinigung und Ausbesserung des Bauwerks durch den stellvertretenden AWO-Ortsvereinvorsitzenden Ralf Wiegelmann. Vermutlich wurde der Barocke Sandsteinbildstock mit innenliegender Steinpieta aus dem Jahre 1728 im Rahmen der Ansiedlung der Damaligen Glockgießerei dort integriert. Ferner weist dieser einen Segmentbogengiebel mit geflügeltem Engelkopf in der Lunette in seiner Beschaffenheit auf.

Quelle: Stadt Brilon