Print Friendly, PDF & Email

HSK/Brilon. Seit Januar 2011 wird die ehemalige Christophery Kunststofftechnik GmbH aus der Lüdenscheider Unternehmenszentrale des neu entstandenen POSCHMANN-Konzerns gelenkt.

Thorsten Becherer, Geschäftsführer des technischen Bereichs bei POSCHMANN, informierte Landrat Dr. Karl Schneider und Brilons Bürgermeister Franz Schrewe über die Neuausrichtung des Konzerns nach der Wirtschaftskrise: „Die Produktion in Deutschland wurde auf den Standort Brilon konzentriert. Hier finden wir das Potential an guten Fachkräften.“ In Brilon sind derzeit 90 Mitarbeiter sowie sechs Auszubildende beschäftigt. Außerdem produziert POSCHMANN im Ausland in den Werken Tychy in Polen und Angers in Frankreich.

Geschäftsführer Thorsten Becherer (2.v.r.) erläutert Landrat Dr. Karl Schneider (3.v.l.) und Bürgermeister Franz Schrewe (2.v.l.) die Neuausrichtung des POSCHMANN-Konzerns. Peter Gneckow (3.v.r.), Produktionsleiter im Briloner Werk, zeigt bei einem Rundgang in der Produktionshalle auch den Wirtschaftsförderern Michael Bison (l., Hochsauerlandkreis) und Oliver Dülme (r., Brilon) die Leistungsfähigkeit der Kunststoffproduktion am Standort Brilon. Foto: Pressestelle HSK

Die POSCHMANN GmbH & Co. KG entwickelt und produziert funktionale Kunst-stoffbauteile und -systeme mit hohen industriellen Anforderungen in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Von der Produktionsstätte im Gewerbegebiet ‚Zur Heide‘ werden namhafte Kunden mit Teilen aus Duro- und Thermoplast beliefert: Ansaugverteiler für Porsche, Drosselklappengehäuse für Bosch und Getriebeteile für ZF. „Die Anforderungen an die Präzision sind extrem hoch. Täglich verlassen hier 40 bis 50.000 Kunststoffteile eines Kolbens aus Duroplast das Werk, in dem zurzeit in drei Schichten an fünfeinhalb Tagen produziert wird“, beschrieb Werkleiter Peter Gneckow die Erwartungen der Auftraggeber. Davon profitieren auch einige Firmen in der Umgebung: Werkzeugbauer zur Umsetzung der innovativen Werkzeugkonstruktionen ebenso wie die sogenannten verlängerten Werkbänke in der Serienfertigung, wie z.B. die Caritas.

Landrat Dr. Schneider und Bürgermeister Schrewe werden das Unternehmen bei der Neuausrichtung unterstützen: „Im Fokus stehen dabei die Sicherung der Produktions-stätte am bisherigen Standort sowie eine Unterstützung bei der Personalakquise. Hier gibt es viele Möglichkeiten beispielsweise bei Ausbildungsmessen und bei Ko- operationen mit der FH Südwestfalen.

Quelle: Pressestelle HSK