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Bonn. Etwa 1.500 junge Freiwillige aus der ganzen Welt verbringen ihren Sommer in Deutschland, um sich in Workcamps für gemeinnützige Projekte einzusetzen. Neben ihrem Engagement in einem bestimmten Projekt, erfahren die Jugendlichen viel über andere Kulturen, über sich selbst und auch über Deutschland.

Die Planung der Workcamps geschieht durch die Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V. (ijgd) in Zusammenarbeit mit Städte und Gemeinden, Forst- und Umweltschutzbehörden, Bürgerinitiativen, Vereinen und Jugendorganisationen. Die ijgd beginnen bereits jetzt mit der Planung für die Saison 2015. Wenn auch Sie mit ihrem Projekt, ein Teil der sich immer weiter vernetzenden Welt werden wollen und Interesse an der Durchführung eines Workcamps haben, können Sie sich ab sofort bei den ijgd in Bonn bewerben.

Workcamp in Bärnau - Mitarbeit beim Bau von mittelalterlichen Holzhäusern. Foto: (c) ijgd e.V.

Workcamp in Bärnau – Mitarbeit beim Bau von mittelalterlichen Holzhäusern. Foto: (c) ijgd e.V.

Mögliche Arbeitsprojekte sind z.B. die Neugestaltung eines Spielplatzes, Anlegen sowie Pflege von Waldlehrpfaden und Biotopen, die Betreuung von SeniorInnen oder einer Kinderferienaktion oder die Mitarbeit bei einer Veranstaltung. Die Workcamps dauern in der Regel drei Wochen und die Gruppe besteht aus 12 bis 20 Freiwilligen. Sie können sowohl ein Camp für junge Menschen von 16 – 26 Jahre durchführen, als auch ein Camp für Teenager oder ein Familiencamp. Das internationale Flair wird Ihre Gemeinde bereichern und Sie leisten einen Beitrag zur interkulturellen Begegnung. Darüber hinaus unterstützen Sie freiwilliges Engagement und können die Jugendarbeit in Ihrer Region bereichern.

Workcamp in Bestwig - Anlegen von Wanderwegen im Sauerland. Foto: (c) ijgd e.V.

Workcamp in Bestwig – Anlegen von Wanderwegen im Sauerland. Foto: (c) ijgd e.V.

Seit mehr als 60 Jahren organisieren die Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V. (ijgd) kirchlich und parteipolitisch unabhängige Freiwilligendienste im In- und Ausland. Durch die Angebote des Vereins haben jungen Menschen die Möglichkeit, sich gesellschaftliche Verhältnisse bewusst zu machen. Sie werden zum Beispiel dazu angeregt, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen oder sich für (benachteiligte) gesellschaftliche Gruppen einzusetzen. Dazu gehört auch die Förderung des Verständnisses und den Abbau von Vorurteilen zwischen Angehörigen verschiedener Nationen, sozialer Schichten, Religionen und Weltanschauungen.

Quelle: Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V.