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Bonn. Schneesturm Jonas hat vergangene Woche an der Ostküste der USA für meterhohen Schnee gesorgt. Jetzt kommt er als Atlantiktief Karin mit Regen, Sturm und milder Luft auch zu uns. Der Winter ist somit erst einmal wieder in weite Ferne gerückt und der Schnee in den Mittelgebirgen wird rasch schmelzen.

Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline, weiß: „Temperaturen unter null waren gestern. Diese Woche wird es mit Werten zwischen 5 und 10 Grad für Ende Januar außergewöhnlich mild. Im Süden Deutschlands zeigt sich ab und zu die Sonne.

Vom Winde verweht

Statt Schneeballschlachten ist also wieder Pfützenspringen angesagt und auch für das kommende Wochenende ist kein Winter-Wonderland in Sicht. „Ein Starkwindband weht über Norddeutschland hinweg. Windböen bis zu 100 km/h sind nach derzeitigem Stand möglich“, so Habel. Zum stürmischen Wetter kommen regnerische Phasen, gegen die man sich besser mit Schirm oder wasserdichter Kleidung wappnen sollte. Die Alternative: Zuhause bleiben und das ungemütliche Wetter von drinnen beobachten.

Nass, stürmisch, ungemütlich. Der Winter zeigt sich in den nächsten Tagen nicht von seiner schönsten Seite. Foto: © WetterOnline

Nass, stürmisch, ungemütlich. Der Winter zeigt sich in den nächsten Tagen nicht von seiner schönsten Seite. Foto: © WetterOnline

Ab Sonntag lässt der Wind allmählich nach, die Temperaturen gehen etwas zurück. Matthias Habel: „Nächste Woche könnten sich dann wieder einzelne nasse Schneeflocken unter den Regen mischen, aber an ein Winter-Comeback erinnert das noch lange nicht.

Ob wir bald die ersten Frühblüher begrüßen dürfen oder ob es doch noch einmal schneit, ist noch ungewiss. Aktuelle Wetter-Infos gibt es jedoch jederzeit per WetterOnline-App oder auf der Website www.wetteronline.de.

Quelle: WetterOnline