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Bestwig. Die Gemeinde Bestwig regelt die Wasserversorgung der Entnahmestellen auf den kommunalen Friedhöfen neu. In den kommenden Jahren sollen die Entnahmestellen nach dem Winter – sofern die Witterung das zulässt – früher als bislang wieder zur Verfügung stehen. Damit möchte die Gemeindeverwaltung einem Wunsch nachkommen, den zahlreiche Bürgerinnen und Bürger immer wieder an die Gemeinde Bestwig herangetragen haben.

Bisher war der 1. Mai „Stichtag“ für die Wasserversorgung auf den Friedhöfen. Hintergrund: Die Trinkwasserleitungen, die zu den Wasserentnahmestellen führen, verlaufen zum Teil dicht unter der Erdoberfläche – selbst Nachtfröste, die nicht besonders stark sind, können deshalb zu Leitungsschäden, Wasserrohrbrüchen und damit zusätzlichen Kosten führen.

Ab dem kommenden Frühjahr sollen die Wasserentnahmestellen „ans Netz“ gehen, sobald die Witterung weitgehend frostfrei ist. Einen festen Stichtag wird es dann – naturgemäß – nicht mehr geben. Man wolle mit der Neuregelung die Nutzerinnen und Nutzer der Friedhöfe unterstützen, die gerade im Frühjahr oft viel Zeit und hohen Aufwand in die Pflege der Gräber ihrer Angehörigen investieren, so Bürgermeister Ralf Péus: „Auch wenn der feste Termin dann fehlt, bin ich überzeugt, dass die neue Lösung deutlich bürgernäher ist.“

Quelle: Gemeinde Bestwig