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Bestwig. Große Fernsichten, kleine Entdeckungen am Wegesrand, ein Blick in die Geschichte und immer beste Unterhaltung: Begeistert zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der diesjährigen Wanderwoche auf dem Bestwiger Panoramaweg. Insgesamt knapp 180 Wanderfreunde hatten sich in fünf Etappen auf die Strecke gemacht, um zu entdecken, wie vielschichtig die Gemeinde Bestwig ist.

Vielschichtig – diese Bezeichnung trifft im wahrsten Sinn des Wortes auch auf das Ziel der diesjährigen „Extratour“ zu: Die Wanderer erkundeten den Diabas-Steinbruch Halbeswig und erfuhren, wie ein modernes Unternehmen mit dem Ergebnis von 450 Millionen Jahren Erdgeschichte arbeitet. Betriebsleiter Sascha Wienbrock, Juniorchef Max Pescher und weitere Mitarbeiter nahmen sich viel Zeit für die Wanderwoche-Teilnehmer – „es gab viele interessante Informationen und praktisch eine Rundum-Betreuung“, freut sich Norbert Arens, Geschäftsführer der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) „Rund um den Hennesee“. Die TAG hatte die Wanderwoche wieder gemeinsam mit den in der Gemeinde Bestwig ansässigen Sauerländer Wandergasthöfen sowie dem SGV organisiert. Ebenso mit dabei: Jörg Pahl, der Wanderrouten-Ranger des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.

450 Millionen Jahre Erdgeschichte: Jede Menge interessante Informationen gab es für die Teilnehmer der Wanderwoche im Diabas-Steinbruch Halbeswig. Foto: TAG Rund um den Hennesee

450 Millionen Jahre Erdgeschichte: Jede Menge interessante Informationen gab es für die Teilnehmer der Wanderwoche im Diabas-Steinbruch Halbeswig. Foto: TAG Rund um den Hennesee

Und die Veranstaltung ist mittlerweile zu einer echten „Marke“ geworden. Die Teilnehmer- zahl betrug je Etappe zwischen 30 und 50 Wanderfreunden – „fünf Personen waren sogar bei jeder Wanderung dabei“, so Norbert Arens. Sie legten insgesamt 69 Kilometer zurück – in einer „Gesamt-Wanderzeit“ inklusive Pausen von rund 27 Stunden. Dabei mussten sie Anstiege von insgesamt 2915 Höhenmetern absolvieren, „bergab“ ging es 3261 Höhenmeter. Für alle Teilnehmer, die auf drei oder mehr Etappen mitgewandert sind, gibt es zum Abschluss eine Urkunde. Fazit: „Die Wanderungen sind durchaus anspruchsvoll – aber immer wunderschön“, fasst Norbert Arens zusammen. Auch im Jahr 2014 soll es wieder eine Wanderwoche auf dem Bestwiger Panoramaweg geben.

Quelle: Gemeinde Bestwig