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Bestwig. Noch stehen nicht alle Kandidaten fest – doch die Vorbereitungen für die Kommunal- und Europawahl laufen auch im Bestwiger Rathaus auf Hochtouren. Noch bis Montag [07. April 2014] um 18 Uhr lief die Bewerbungsfrist für Kandidaten bei der Kommunalwahl. Neben Europaparlament, Kreistag, Landrat und Gemeinderat steht in der Gemeinde Bestwig auch die Bürgermeisterwahl an.

Der Bestwiger Wahlausschuss tagt bereits am 10. April 2014. Unmittelbar danach werden die verschieden farbigen Stimmzettel für Bürgermeister und Gemeinderat in Druck gehen. Dazu kommen noch die Stimmzettel für Kreistags- und Landratswahl sowie für die Wahl zum Europäischen Parlament, die allesamt vom Hochsauerlandkreis geliefert werden.

Die Wahlbenachrichtigungskarten werden Ende April 2014 verschickt. Dann wird auch das Wahlbüro im Bestwiger Bürger- und Rathaus Briefwahlunterlagen herausgeben. Die Briefumschläge dafür sind schon geliefert worden: gelb und grün für die Kommunalwahl, rot und blau für die Europawahl. Immer mehr Wahlberechtigte nutzen vor dem Wahltag die Briefwahl: „Das ist in den letzten Jahren stetig angestiegen“, so Norbert Stratmann vom Wahlamt in Bestwig. Zwei Beispiele: Bei der letzten Kommunalwahl 2009 waren es rund 16 Prozent, bei der Bundestagswahl 2013 schon rund 23 Prozent, die die Briefwahl nutzten. Beantragt werden kann Briefwahl auch über das Internet. Ebenso die Möglichkeit, direkt im Bürger- und Rathaus seine Stimme abzugeben, wird gern genutzt.

Kistenpacken für die Wahllokale: Norbert Stratmann bereitet im Bestwiger Rathaus die Wahlen vor. Foto: Gemeinde Bestwig

Kistenpacken für die Wahllokale: Norbert Stratmann bereitet im Bestwiger Rathaus die Wahlen vor. Foto: Gemeinde Bestwig

98 Wahlhelfer werden in den 14 Wahllokalen am 25. Mai 2014 benötigt. Dazu kommen noch zwei Briefwahllokale im Bürger- und Rathaus, in denen die Europawahl ausgezählt wird. Außerdem müssen die Briefwähler der Kommunalwahlen vorsortiert und anschließend auf die 14 Wahllokale verteilt werden.

Einige Wahlhelfer sind schon für den Einsatz berufen worden und haben zum Teil schon zugesagt. Wer Lust hat, sich als Wahlhelfer vormerken zu lassen, kann sich im Bestwiger Rathaus unter Tel. 02904/987107 oder per E-Mail an norbert.stratmann@bestwig.de melden. Wahlhelfer müssen mindestens 18 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und selbst wahlberechtigt sein.

Die Wahlhelfer treffen sich um 7.30 Uhr, um das Wahllokal vorzubereiten. Nach Absprache wechseln sie sich am Tag mit dem Dienst ab. Um 18 Uhr sind dann wieder alle Wahlhelfer zur Auszählung der Stimmen erforderlich. „Die Wahlvorstände zählen nacheinander zuerst die Europawahl, dann die Landratswahl, die Kreistagswahl, die Bürgermeisterwahl und zuletzt die Gemeinderatswahl aus“, erklärt Norbert Stratmann.

Etwa 8.800 Wahlberechtigte gibt es in der Gemeinde Bestwig bei der Kommunalwahl – gewählt werden darf ab Vollendung des 16. Lebensjahres. Niedriger ist die Zahl bei der Europawahl: Rund 8-200 Wahlberechtigte gibt es, erst ab 18 Jahren darf man dabei wählen.

Quelle: Gemeinde Bestwig