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Bestwig. Ein bisschen gefährlich sah er ja schon aus: Brutox, der Held aus einem Computerspiel, machte im Bürgersaal des Bestwiger Rathauses mächtig Wirbel. Kinder der dritten und vierten Klasse der Grundschulen Velmede und Nuttlar/ Ramsbeck sahen dank finanzieller Unterstützung der Sparkasse Hochsauerland das sozialkritische Stück des Hein-Knack-Theaters, in dem es um die Faszination von Computerspielen ging, um Sinn, Bedeutung, Erfolg und Macht, aber auch um Abwege, die zur Spielsucht werden können.

Brutox kennt sich aus mit Streitäxten und Maschinenpistolen – doch der Held eines Computerspiels, hat es satt, Tag für Tag von dem zehnjährigen Jungen Timmi in den Kampf geschickt zu werden. Er bricht aus dem Computer aus, denn er macht sich Sorgen um Timmi. Was ist nur mit ihm los, dass er jeden Tag länger und manchmal so unkonzentriert spielt? Gefällt ihm sein reales Leben nicht? Verpasst er gar vor lauter Computerspielen immer mehr sein reales Leben? Brutox macht sich auf, um das herauszufinden – und um Freunde im richtigen Leben zu finden.

Ganz schön spannend war das Theaterstück mit Brutox, dem Computerspiel-Helden für die Grundschüler. Foto: Gemeinde Bestwig

Ganz schön spannend war das Theaterstück mit Brutox, dem Computerspiel-Helden für die Grundschüler. Foto: Gemeinde Bestwig

Dass auch Grundschülern das Thema nicht fremd ist, wurde beim Dialog des Schauspielers mit den Kindern deutlich: Da gab doch der eine oder andere Schüler zu, dass er gern am Rechner zockt. Trotzdem erzählten viele, dass sie – anders als Timmi aus dem Theaterstück – auch im richtigen Leben aktiv und unternehmenslustig sind.

Quelle: Gemeinde Bestwig