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Bestwig/Ostwig. Ein Ort, an dem man sich gerne aufhält – das soll der neue Ostwiger Marktplatz werden. Die Arbeiten zur Sanierung des Areals zwischen Schildstraße, Wilhelmshöhe und Pfarrkirche St. Joseph haben jetzt begonnen. Schon in wenigen Wochen, so erwarten Ortsvorsteher Manfred Ramspott und Projektleiter Armin Specka vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig, soll das rund 700 Quadratmeter große Areal ein völlig neues – einladendes – Gesicht erhalten.

Davon allerdings ist im Moment erst einmal nur der „Unterbau“ zu sehen: Das bisherige Pflaster wurde aufgenommen; der Platz wird neu profiliert und auf die Umgestaltung vorbereitet. In einigen Bereichen werden Arbeiten an der Kanalisation durchgeführt. Zunächst, so erläutert Dipl.-Ing. Armin Specka, werde das Gelände ausgekoffert und mit einer Frostschutzschicht versehen. Auch neue Kabel für die Platzbeleuchtung werden verlegt. Es folgen die Randsteine für Grünanlagen und Bürgersteige.

Nicht nur optisch künftig im Mittelpunkt des Marktplatzes: Eine neue Brunnenanlage als Ersatz für das marode – und Jahrzehnte alte – Wasserspiel. Der neue Brunnen soll das historische Ambiente des Orts aufnehmen, so Manfred Ramspott: „Hier entsteht ein echter Blickfang in der Achse der Straßen, die auf den Marktplatz zulaufen.“ Zudem wird der Marktplatz barrierefrei ausgebaut und erhält eine neue Begrünung. „Bis Ende Oktober wird alles fertig sein“, erklärt Armin Specka. 200.000 Euro – davon 100.000 Euro Fördermittel von EU und Land NRW – stehen für das Projekt bereit. Rund 40.000 Euro, so Manfred Ramspott, muss die Dorfgemeinschaft aus Eigenmitteln beisteuern. Der Ortsvorsteher ist optimistisch, dass dies auch gelingen wird: „Unsere Bürgerinnen und Bürger stehen voll hinter dem Projekt.

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Ostwiger Marktplatzes haben begonnen: Ortsvorsteher Manfred Ramspott (li.) und Projektleiter Armin Specka vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Foto: Gemeinde Bestwig

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Ostwiger Marktplatzes haben begonnen: Ortsvorsteher Manfred Ramspott (li.) und Projektleiter Armin Specka vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Foto: Gemeinde Bestwig

Der neue Marktplatz soll ein echter Dorfmittelpunkt werden“, hofft Manfred Ramspott. Dafür sind besondere optische Akzente geplant. So erhält der Platz eine Pflasterung aus einheitlichen Steinen, die aber in unterschiedlichen Mustern verlegt werden. „Dabei entsteht der optische Eindruck einer Scheibe“, erläutert Armin Specka. Auch ein neues Beleuchtungskonzept wird auf dem Ostwiger Marktplatz umgesetzt.

Die Umgestaltung findet in enger Abstimmung mit Straßen- und Kanalsanierungsarbeiten im Umfeld der oberhalb gelegenen Schildstraße statt. Schließlich muss die Erreichbarkeit aller Baustellen aufeinander abgestimmt sein – Armin Specka: „Das ist ein beträchtlicher logistischer Aufwand.“ Beauftragt mit der Marktplatz-Umgestaltung wurde die Firma Oberstadt aus Schmallenberg: „Sie bringt große Erfahrung in der Herstellung solcher Plätze mit.

Beendet sein sollen die Arbeiten bis Ende Oktober. Im kommenden Frühjahr werde die Ostwiger Dorfgemeinschaft „ihren“ neuen Marktplatz mit einer großen Eröffnungsaktion dann „einweihen“ – Ortsvorsteher Manfred Ramspott: „Schon jetzt entwickeln wir viele gute Ideen im Ort.“

Quelle: Gemeinde Bestwig