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Bestwig. Anspannung, Neugier – und hoffentlich auch ein großes Stück Erwartungsfreude: Nicht nur 60 Schülerinnen und Schüler hatten jetzt am Bestwiger Franz-Hoffmeister-Schulzentrum ihren ersten Schultag, sondern auch ein Schulleiter, ein Lehrerkollegium und sogar ein Bürgermeister. Denn mit dem neuen Schuljahr ist jetzt der Teilstandort Bestwig der Sekundarschule Olsberg-Bestwig in den Unterrichtsbetrieb gestartet.

Und der sei auch für die „Großen“ – für Lehrer und Eltern – etwas „ganz Besonderes“, bekannte Schulleiter Michael Aufmkolk: „Gemeinsam wollen wir etwas ganz Neues in Angriff nehmen.“ Den Auftakt machte eine interreligiöse Feier mit den Pfarrern Werner Spancken und Dirk Schmäring sowie Dr. Ahmed Arslan als Imam – sie alle machten deutlich, dass in jeder Religion Gott die Menschen in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit annimmt.

Menschen annehmen und akzeptieren – „das ist ein Baustein für ein friedliches und verständnisvolles Miteinander“, betonte auch Michael Aufmkolk, der Eltern und Schülern die Kernpunkte des Schulprogramms an der Sekundarschule Olsberg – Bestwig vorstellte: „Individuell fördern, Persönlichkeit formen und Gemeinschaft entwickeln.“ Möglich mache das unter anderem ein im Vergleich zu anderen Schulformen verbesserter Schüler-Lehrer-Schlüssel.

Bürgermeister Ralf Péus begrüßte 60 Schülerinnen und Schüler und ebenso Schulleiter Michael Aufmkolk am Bestwiger Franz-Hoffmeister-Schulzentrum: Mit dem neuen Schuljahr startet jetzt auch der neue Sekundarschul-Teilstandort durch. Foto: Gemeinde Bestwig

Bürgermeister Ralf Péus begrüßte 60 Schülerinnen und Schüler und ebenso Schulleiter Michael Aufmkolk am Bestwiger Franz-Hoffmeister-Schulzentrum: Mit dem neuen Schuljahr startet jetzt auch der neue Sekundarschul-Teilstandort durch. Foto: Gemeinde Bestwig

Der Schulleiter gab den Eltern das Versprechen: „Auch hier am Teilstandort können alle Hauptfächer und fast alle Nebenfächer in doppelter Besetzung unterrichtet werden.“ Das mache die Arbeit in Kleingruppen von zehn bis 15 Kindern und eine verstärkte persönliche Förderung nach Stärken und Neigungen möglich. Die Eltern forderte Michael Aufmkolk auf, sich in das Schulleben einzubringen und mitzugestalten: „Dies ist ihr Recht, das sie wahrnehmen sollten.

Auch Bürgermeister Ralf Péus begrüßte die neuen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer am Franz-Hoffmeister-Schulzentrum. Er verwies auf den langen Weg zum Sekundarschul-Teilstandort: „Ich freue mich, dass es am Ende geklappt hat.“ Die hervorragende Zahl von Anmeldungen sei ein „echter Vertrauensvorschuss“ – und dieser könne eingelöst werden: „Diese Schule hat ein sehr gutes pädagogisches Konzept.“ Wichtig sei es zudem, „dass wir in Bestwig weiter ein Schulangebot für die Bestwiger Schülerinnen und Schüler vorhalten können.“ Bürgermeister Péus sagte der Schule eine „bestmögliche Unterstützung“ zu. Auch die Erfahrungen in anderen Kommunen zeigten, dass die Sekundarschule die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Wandels in der Bevölkerungsstruktur sei – für junge Menschen, aber auch für die Eltern. Ralf Péus: „Sie haben eine gute Wahl getroffen.

Quelle: Gemeinde Bestwig