Print Friendly, PDF & Email

Bestwig. „Volle Kraft voraus“ für den Sekundarschul-Teilstandort am Bestwiger Franz-Hoffmeister-Schulzentrum: Einstimmig gaben jetzt die Bürgervertreter im Bestwiger Gemeinderat „grünes Licht“ für das Projekt. Nun sind die Eltern am Zug: Werden im kommenden Februar mindestens 50 Kinder angemeldet, kann der Teilstandort zum nächsten Schuljahr an den Start gehen.

Dann würde am Franz-Hoffmeister-Schulzentrum ein „Ableger“ der Sekundarschule Olsberg entstehen. Bereits zuvor hatte sich der Olsberger Stadtrat mit breiter Mehrheit für das interkommunale Projekt ausgesprochen. „Es ist eine echte Chance für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Bestwig“, so Bürgermeister Ralf Péus, „und für den Schulstandort Bestwig ebenso.“ Die Sekundarschule sei ein Ort, an dem junge Menschen zum einen bestmöglich auf Beruf, Studium und Leben vorbereitet werden. Zum anderen werden Kinder und Jugendliche hier als eigenständige Persönlichkeiten in ihren Stärken und Fähigkeiten optimal gefördert. Ralf Péus: „Dies erfolgt ganz individuell nach Talenten und Begabungen.

Auch die Vertreter der beiden Ratsfraktionen würdigten die Möglichkeiten der modernen Schulform. Gerade die im Vergleich zu anderen Schulen verbesserte Personalausstattung ermögliche eine ausgeprägte Förderung, so CDU-Fraktionschef Winfried Gerold, der die Sekundarschule ein „hochwertiges pädagogisches Angebot“ nannte. „Es ist wirklich eine Chance“, unterstrich auch Thomas Liedtke, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Letztlich komme es auf die Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde Bestwig an: „Sie wären an solch einem innovativen Schulangbot gut aufgehoben.

Zunächst allerdings kommt es auf die Eltern an: In der Zeit vom 10. bis 14. Februar 2014 können sie ihr Kind für den Teilstandort Bestwig einer gemeinsamen Sekundarschule mit der Stadt Olsberg anmelden. Kommen mindestens 50 Anmeldungen zusammen, „drücken“ die Jungen und Mädchen ab August 2014 die Schulbank einer Sekundarschule. Haupt- und Realschule, die sich aktuell im Franz-Hoffmeister-Schulzentrum befinden, bilden dann keine 5. Klassen mehr – sie laufen in den kommenden Jahren aus.

Ausdrücklich dankte Bürgermeister Ralf Péus der Stadt Olsberg für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Bildungs-Projektes: „Das ist überhaupt nicht selbstverständlich.“ Wie in vielen Bereichen sei die Zusammenarbeit zwischen Kommunen ein Baustein für die Zukunft: „Die Gemeinde Bestwig profitiert – und vor allem profitieren unsere Kinder.

Quelle: Gemeinde Bestwig