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Bestwig / Berlar. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitszentrums Hochsauerland St. Altfrid gGmbH waren sehr gespannt, als die Familienministerin von NRW Christine Kampmann am Montagmorgen [14. November 2016] die Vorsorgeeinrichtung besuchte.

St. Altfrid ist eine anerkannte Vorsorgeeinrichtung des Müttergenesungswerks. Doppelbelastung in Familie und Beruf, Selbstzweifel, Stress, Schlafstörungen und ständiger Zeitdruck sind nur einige der Belastungen mit denen Mütter im Alltag zu kämpfen haben. Nicht selten machen diese Belastungen die Mütter und oft auch Ihre Kinder krank.

Gesundheit ist und leibt das Wichtigste im Leben jedes Menschen. Ihre Wiederherstellung, Förderung und Erhaltung steht in der Vorsorgeklinik St. Altfrid im Vordergrund.

Grund des Besuchs war die bewegte Geschichte der Mutter- Kind Einrichtung. Der langjährige Träger, das Caritaswerk im Bistum Essen hatte 2005 beschlossen, die Mutter- Kind Einrichtung zu schließen. Ein mehrjähriges Defizit zwang das CTW zu dieser Entscheidung.

v.l. Bettina Gruß Gesellschafterin, Berthold Brüggemann Gesellschafter, Catja Backhaus-Bolbrinker Klinikleitung/ärztliche Leitung, Stefan Stahlschmidt Geschäftsführer, Margit Hieronymus SPD Landtagskanditatin, Ursula Hesse Gesellschafterin, Gabriele Pollaschek Caritasverband für das Bistum Essen, Christine Kampmann Familienministerin NRW, Dirk Wiese MdB, Margot Jäger Geschäftsführerin KAG. Foto: © Gesundheitszentrum Hochsauerland St. Altfrid gGmbH

v.l. Bettina Gruß Gesellschafterin, Berthold Brüggemann Gesellschafter, Catja Backhaus-Bolbrinker Klinikleitung/ärztliche Leitung, Stefan Stahlschmidt Geschäftsführer, Margit Hieronymus SPD Landtagskanditatin, Ursula Hesse Gesellschafterin, Gabriele Pollaschek Caritasverband für das Bistum Essen, Christine Kampmann Familienministerin NRW, Dirk Wiese MdB, Margot Jäger Geschäftsführerin KAG. Foto: © Gesundheitszentrum Hochsauerland St. Altfrid gGmbH

Nach Bekanntgabe der Schließung ist dann unter den Mitarbeitern der Gedanke gereift, die Einrichtung in eigener Regie und Verantwortung fort zu führen. Weil sich das Caritas- Trägerwerk Essen sehr großzügig und entgegenkommend zeigte gründeten Anfang Mai 2006 acht Mitarbeiter/-innen das Gesundheitszentrum Hochsauerland St. Alfrid gGmbH. Somit konnten 36 Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region gerettet werden.

Zurückblickend ist festzuhalten, dass sich der mutige Schritt der Mitarbeiter gelohnt hat. Dieses wie auch die letzten 2 Jahre sind die 74 Plätze- 30 für Frauen und 44 für Kinder über das ganze Jahr gut ausgelastet. Anfang des Jahres wurde das 10-jährige Bestehen des Gesundheitszentrums Hochsauerland St. Altrid gefeiert.

Bei einem Rundgang durch das Gebäude informierte sich Frau Kampmann über die Schwerpunkte der Einrichtung. Bei Müttern stehen psychosomatische und psychovegetative sowie orthopädische Erkrankungen im Vordergrund. Bei Kindern werden schwerpunktmäßig Erkrankungen der Atmungsorgane behandelt. Ferner wird ein Programm für adipöse Kinder angeboten. Zur besonderen Ausstattung der Klinik gehört ein großes Außengelände mit Abenteuerspielplatz, großer Wintergarten, rollstuhlgerechte Appartements, Bewegungsbad, Sauna und ein Fitnessraum.

Quelle: Gesundheitszentrum Hochsauerland St. Altfrid gGmbH
Foto: © Gesundheitszentrum Hochsauerland St. Altfrid gGmbH