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Bestwig / Velmede. Ein starker Partner, um junge Menschen auf dem „Weg ins Leben“ zu begleiten: Das Sozialwerk für Bildung und Jugend gGmbH aus Olsberg übernimmt zum kommenden Schuljahr die Trägerschaft der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Velmeder Andreas-Schule. „Damit können wir Eltern und Kindern weiter ein hochwertiges pädagogisches Angebot garantieren“, so Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus.

Gemeinsam mit Rektor Matthias Risse sowie den Sozialwerk-Geschäftsführern Ulrich Diekmann und Peter Hattebur unterzeichnete Ralf Péus jetzt die Kooperationsverträge. Zuvor hatte sich die Schulkonferenz nach einer Ausschreibung für das Sozialwerk für Bildung und Jugend – früher Sozialwerk Sauerland – als neuen OGS-Träger in Velmede ausgesprochen; der Gemeinderat unterstützt diese Entscheidung.

Mit dem Sozialwerk bekomme man „einen starken Partner mit viel Fachwissen“, freute sich Matthias Risse, Rektor der Andreas-Schule. Das Olsberger Unternehmen hat rund 260 Mitarbeiter und unterhält etwa 35 Offene Ganztagsschulen oder Pädagogische Übermittagsbetreuungen. Man wolle, so kündigte Geschäftsführer Ulrich Diekmann an, eine enge Zusammenarbeit mit der Andreas-Schule unterstützen und pflegen: „Das Leitbild der Schule – „Vielfalt ist unsere Chance“ – entspricht auch unserem Selbstverständnis.“ Ziel müsse es sein, dass „sich Kinder weiterhin im Lebensraum Schule wohl fühlen.

Kooperationsvertrag unterzeichnet: (v.li.) Schulleiter Matthias Risse, Peter Hattebur (Sozialwerk),  Klaus Kohlmann (Gemeinde Bestwig), Ulrich Diekmann (Sozialwerk), Roland Burmann (Gemeinde Bestwig) und Bürgermeister Ralf Péus. Foto: © Gemeinde Bestwig

Kooperationsvertrag unterzeichnet: (v.li.) Schulleiter Matthias Risse, Peter Hattebur (Sozialwerk), Klaus Kohlmann (Gemeinde Bestwig), Ulrich Diekmann (Sozialwerk), Roland Burmann (Gemeinde Bestwig) und Bürgermeister Ralf Péus. Foto: © Gemeinde Bestwig

Gemeinsam wollen Grundschule und OGS-Träger nun ein neues pädagogisches Konzept erstellen, dass die Stärken der bisherigen Arbeit aufnimmt. Wesentliche Bestandteile: Förderung der sozialen Kompetenz, mehr schulische Leistungsfähigkeit durch regelmäßige Betreuung und Ausbau der Lernmotivation sowie selbstverständlich eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Ein wichtiger Bestandteil sei zudem die Stärkung der eigenen Persönlichkeit bei den Kindern. Matthias Risse: „Das passt hervorragend an unsere Schule.

Eine Feststellung, die Ulrich Diekmann nur zurückgeben konnte: In Sachen Inklusion und Integrationsarbeit sei die Andreas-Schule vorbildlich. „Dass man so etwas so gut und so komplett durchdacht angeht, ist schon eine absolute Ausnahme“, unterstreicht der Sozialwerk-Geschäftsführer.

In ihrer Arbeit können die neuen Träger auf bewährte Kräfte setzen: Ein Großteil der bisherigen OGS-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter werde ihre Tätigkeit auch unter neuer Leitung fortsetzen – „vertraute Gesichter“ für die Kinder, die auch bislang das Betreuungsangebot in Anspruch genommen haben. Rund 40 Jungen und Mädchen bilden eine Gruppe, die die OGS im Erdgeschoss des Schulgebäudes mit Leben erfüllt.

Die OGS in Velmede sei ein wichtiger Baustein für das schulische Angebot an Ruhr, Valme und Elpe, betont Bürgermeister Ralf Péus: „Hier können entscheidende Akzente für den weiteren schulischen und persönlichen Lebensweg gesetzt werden.

Quelle: Gemeinde Bestwig