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Bestwig. Muttertier? Rabenmutter? Oder vielleicht sogar ein Stückchen von beidem? – Frauen, die das berühmte „kleine Familienunternehmen leiten“ und quasi ganz nebenbei auch im Beruf noch „ihre Frau stehen“, müssen vieles unter einen Hut bringen. Wie das geht, davon handelt das Buch „Muttertier @n Rabenmutter“. Autorin Nives Mestrovic, die gemeinsam mit Sonja Liebsch das Werk rund um Familie, Job, Hoffnungen, Humor und Lebensfragen verfasst hat, war jetzt beim „Bestwiger Frauenfrühstück“ zu Gast.

Und nicht nur sie: Mehr als 120 Frauen aus der Gemeinde Bestwig und Umgebung waren in den Bürgersaal des Bestwiger Bürger- und Rathauses gekommen. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Monika Kreutzmann erlebten sie wieder einen Vormittag „für Leib und Seele“ – für den Leib mit einem leckeren und abwechslungsreichen Frühstück, für die Seele mit lebensprallen Schilderungen aus dem Alltag von Hanna und Maxi.

Literatur und ein leckeres Frühstück: Nives Mestrovic (2.v.li.), unterstützt von Doris Hohmann (li.) aus dem Team des Bürger- und Rathauses, stellte beim Bestwiger Frauenfrühstück ihr Buch „Muttertier @n Rabenmutter“ vor. Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Literatur und ein leckeres Frühstück: Nives Mestrovic (2.v.li.), unterstützt von Doris Hohmann (li.) aus dem Team des Bürger- und Rathauses, stellte beim Bestwiger Frauenfrühstück ihr Buch „Muttertier @n Rabenmutter“ vor.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

Die beiden Hauptfiguren aus dem Buch von Nives Mestrovic und Sonja Liebsch sind zwei Freundinnen aus Kindertagen, die sich aus den Augen verloren haben. Als sie sich wiederfinden, haben beide mindestens ein Kind mehr, aber dafür einen Job weniger. Lebensprall, oft nachdenklich, aber noch öfter zum Schmunzeln und Loslachen schildern die beiden Autorinnen den Alltag von Frauen, ihren Familien und auch den Herausforderungen, zwischen Kinder sowie Beruf kein „ob“ zu setzen, sondern ein „und“. Heraus kommt nicht Glanz und Glamour zwischen zwei Buchdeckeln, sondern Geschichten „aus dem Leben“, amüsant verpackt – viele Frauen dürften im Alltag von Hanna und Maxi auch ein Stück von sich selbst entdeckt haben. Und die Antwort, dass das Leben eigentlich viel mehr bereithält als die Frage, ob man nun „Muttertier“ oder „Rabenmutter“ ist, kennen Frauen ohnehin.

Zum „Genuss für alle Sinne“ gehörte aber auch ein leckeres Frühstück – Monika Kreutzmann überraschte die Besucherinnen mit einer großen Auswahl gesunder und schmackhafter Leckereien. Bei vielen Frauen habe die Veranstaltung mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender gewonnen, weiß die Gleichstellungsbeauftragte – wohl nicht zuletzt, weil die Mischung aus Unterhaltung, Information und Austausch einfach „stimme“. „Bei aller Belastung im Alltag ist es wichtig, sich manchmal eine Auszeit zu gönnen – und eben dazu will das Frauenfrühstück einen Beitrag leisten.“

Quelle: Gemeinde Bestwig