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Bestwig / Ramsbeck. Zwei Faktoren machen den entscheidenden Unterschied: das Wetter und die allgemeine Tourismusentwicklung im Hochsauerland. Auf Beides hat das Sauerländer Besucherbergwerk keinen Einfluss. 47.272 Besucher kamen im Jahr 2014 ins Sauerländer Besucherbergwerk. Seit der Eröffnung 1974 waren es insgesamt 3,29 Millionen. Die besucherstärksten Monate im verangenen Jahr waren Juli, August und Oktober. Auch wenn die Besucherzahlen niedriger als 2013 waren (48.212 wurden im Vorjahr gezählt), konnten die Einnahmen aus dem Museum um 2,1 Prozent gesteigert werden.

Die Zahl der Urlauber stieg im Sauerland inklusive Willingen um 0,6 Prozent – allerdings war sie im Jahr 2013 um 5,3 Prozent gesunken. Vor allem weniger Niederländer reisten ins Hochsauerland, fand die dwif-Consulting für den Sauerland Tourismus e.V. heraus. Da die Gäste aus dem Nachbarland auch im Besucherbergwerk stark vertreten sind, machte sich auch dort der Rückgang bemerkbar.

Wie stark der Effekt eines schneearmen Winters sich auf das Allwetterziel Sauerländer Besucherbergwerk auswirken kann, zeigt der Februar 2014: Ein Besucherplus von 13,8 Prozent bei den Touristen im Sauerland erzeugte im Ramsbecker Museum ein Besucherplus von 145,2 Prozent.

Ein Blick auf die Statistik der letzten Jahre zeigt: Die Zahlen sind relativ konstant mit leicht steigender Tendenz. 45123 Besucher wurden 2006 gezählt. Ein Ausreißer war das Jahr 2007: 55.450 Besucher waren es in jenem Jahr. Der Grund: Nach dem verheerenden Sturm Kyrill waren viele Wanderwege nicht begehbar. Das Besucherbergwerk war da eine willkommene Alternative.

Quelle: Gemeinde Bestwig