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Bestwig. „Fit“ für den Einstieg in den Beruf: 41 von 43 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 an der Hauptschule Bestwig erhielten ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Praxisphase von „ProBe“. Die Abkürzung steht für „Projekt vertiefter Berufsorientierung“ – das Projekt soll junge Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig für ihre berufliche Zukunft sensibilisieren.

Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Bestwig mit ihren Betreuern Michaele Sülzle (Berufsbildungsakademie) und Ilyas Bali (Schulsozialarbeiter). Bildnachweis: Hauptschule Bestwig

Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Bestwig mit ihren Betreuern Michaele Sülzle (Berufsbildungsakademie) und Ilyas Bali (Schulsozialarbeiter).
Bildnachweis: Hauptschule Bestwig

Dabei werden auch Schulen und heimische Unternehmen stärker vernetzt. Kooperationspartner für die praktische Unterweisung waren in diesem Durchgang das Berufskolleg Bergkloster Bestwig (Galabau), das Berufskolleg Olsberg mit den Fachrichtungen Friseur, Farb- und Raumgestaltung, Elektro, Hauswirtschaft, Holz und Metall , das ESTA-Bildungswerk Olsberg im Bereich Pflege und die Firma Oventrop im Bereich Metall. Unterstützt wird das Projekt von der Bundesagentur für Arbeit, der Gemeinde Bestwig, der Stadt Olsberg, dem Schulamt für den HSK, der Fa. Oventrop und der Berufsbildungsakademie der Volkshochschulen im HSK.

Im Rahmen der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, um dann gezielt den passenden Weg für die berufliche Zukunft einschlagen zu können. Im 9. und 10. Schuljahr absolvieren die Jugendlichen dann ein dreiwöchiges sowie ein Langzeitpraktikum, um ihre Entscheidung für die richtige Berufswahl weiter vertiefen zu können.

Schulleiter Toni Franken lobte die Zuverlässigkeit der Schülerinnen und Schüler bei der regelmäßigen Teilnahme an den verschiedenen Praxisangeboten. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass über das Projekt ProBe auch schon Ausbildungsverträge abgeschlossen werden konnten. Den beteiligten Kooperationspartnern gebühre der Dank der Jugendlichen und der Hauptschule Bestwig, so Toni Franken.

„ProBe bringt was“, weiß auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus: „Von einer guten Ausbildung profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst. Auch die heimischen Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs.“ Hier zeige sich, dass Hauptschüler den Sprung ins Berufsleben erfolgreich meistern.

Quelle: Gemeinde Bestwig