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Bestwig. Insgesamt 350 Kilometer Rundwanderwege gibt es in der Gemeinde Bestwig – und auf ihnen jede Menge Natur, tolle Aussichten, Geschichte und Geschichten, Kultur sowie Besonderheiten zu entdecken.

Die Wanderwege an Ruhr, Valme und Elpe standen jetzt im Mittelpunkt eines Gespräches der Fremdenverkehrsgemeinschaft Bestwig mit den SGV-Wanderexperten Jürgen Scheele und Günter Brasse, Bürgermeister Ralf Péus sowie der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) „Rund um den Hennesee“.

So vielfältig wie das Wandern selbst seien auch die Aktivitäten rund um das „Freizeit-Thema Nr. 1 im Sauerland“, unterstrich TAG-Geschäftsführer Norbert Arens: von der Sonnenaufgangs-Wanderung in Ramsbeck, zahlreichen Themenwanderungen – organisiert von der Interessengemeinschaft für den Fremdenverkehr Ramsbeck, dem SGV Nuttlar oder den Wanderfreunden Ruhr-Valme-Elpetal -, einer ganzen Wanderwoche auf dem Panoramaweg bis zur Neuentwicklung des Bergbau-Wanderwegs durch den Förderverein des Sauerländer Besucherbergwerks. In Föckinghausen errichtet die Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig einen Schaukohlenmeiler in Nachbarschaft zum Bestwiger Panoramaweg.

Der Vorstand der Fremdenverkehrsgemeinschaft Ruhr-Valme-Elpetal diskutierte gemeinsam mit SGV, Ferienregion „Rund um den Hennesee“ sowie Bürgermeister Ralf Péus über die Weiterentwicklung des Wanderwegenetzes. Foto: Gemeinde Bestwig

Überhaupt der Panomaraweg: Es tut sich viel am „Flaggschiff“ der Bestwiger Wanderwege: Mit der Aussichtsplattform im Rauchgaskamin auf dem Ostwiger Steinberg ist ein neues „Highlight“ entstanden. Dort gibt es – ebenso wie am Dörnberg bei Andreasberg – zudem nun eine Sitzgruppe mit dem „Sauerland-Mobiliar“. Mit Unterstützung der Gemeinde Bestwig konnten zudem an zentralen Stellen Info-Tafeln errichtet werden. Für die Zukunft, so hofft Norbert Arens, wolle man nun die „Kreuzungspunkte“ zu anderen Wanderwegen noch stärker herausarbeiten.

Die 60 Kilometer Strecke verändern sich weiter“, kündigte auch Wanderführer Reinhard Schmidtmann an, der einige neue Streckenabschnitte auf dem Panoramaweg vorstellte. Damit soll der Weg nicht nur noch attraktiver werden, sondern sich immer stärker den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbands annähern. Ambitionierten Wanderern empfiehlt Schmidtmann, den Panoramaweg in drei 20 Kilometer lange Abschnitte aufzuteilen – mit einer Etappe „Ruhrtal-Runde“ sowie zwei Etappen „Valmetal-Runde“. Das sei jedoch nichts für Spaziergänger, unterstrich Reinhard Schmidtmann – schließlich gebe es auf dem gesamten Weg 2142 Meter Höhenunterschiede zu bewältigen.

Wandern in Bestwig lebt von der Vielfalt: 45 geführte Touren habe es im Jahr 2010 gegeben, rechnete Norbert Arens vor – davon allein 18 in der Zeit von Oktober bis April: „Wanderungen sind nicht nur ein Sommer-Thema“. Möglich werde das vor allem durch großes ehrenamtliches Engagement: „Solche Touren müssen konzipiert, vorbereitet und auch noch durchgeführt werden.“ Es gehe darum, ehrenamtliche Arbeit mit der von Gemeinde Bestwig und der Ferienregion „Rund um den Hennesee“ zu verbinden, so Heribert Leibold, Vorsitzender der Fremdenverkehrsgemeinschaft: „Das Thema Wandern weiterzuentwickeln ist kein Selbstläufer.

Quelle: Gemeinde Bestwig